Insektenvielfalt und Wildbienenschutz

Tipps und Tricks rund ums Insektenhotel

Von uns Menschen meistens unbemerkt leben in Deutschland fast 600 Arten von Wildbienen. Man entdeckt sie schon an den ersten warmen Tagen im Februar und kann sie dann bis in den Herbst hinein beobachten. Wildbienen brauchen über die ganze Saison ein reiches Angebot an Blüten als Nahrung. Sie sterben aus, wenn dieses nicht vorhanden ist. Auch fehlt es oft an geeigneten Nistplätzen. Etwa die Hälfte aller Wildbienenarten steht deshalb bereits auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Ein Insektenhotel, ganz gleich ob groß oder klein, selbst gebaut oder gekauft, kann Nistmöglichkeiten für rund 40 Arten bieten und ist ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz.




Presse rund um Insektenvielfalt und Wildbienenschutz

Meldungen der Woche 2021 | 34/52

Aktuell kürt der BUND in Rheinhessen mit Beteiligten aus NABU und GNOR jeden Monat einen Tagfalter zum Schmetterling des Monats. Schmetterling des Monats August ist der Kaisermantel! Der imposante Falter kommt gerne an Waldrändern und -säumen vor. So auch in Bingen, im Binger Wald, im Soonwald und im Hunsrück. In Rheinhessen kommt er z.B. in den Wäldern der Rheinhessischen Schweiz oder im Lennebergwald vor. Im naturnahen Garten können gute Veilchenbestände am Fuß von Bäumen mit strukturreichen Rinden dem Falter eine Eiablagemöglichkeit und ein Raupenhabitat bieten. Selbst trockene innere Zweige von Thuja und Zypressen werden zur Eiablage genutzt.
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 Fotos: Wolfgang Düring


Wem die Natur im eigenen Garten oder auf dem Balkon am Herzen liegt, der kann auch mit wenig Aufwand diese Orte ökologisch aufwerten.


In den warmen Augusttagen können sich Vögel in einer flachen Schale mit Wasser abkühlen. Aber auch Bienen, Schmetterlinge und Käfer freuen sich über eine Insektentränke: Dafür Murmeln oder kleine Steine als trockene Inseln in ein Schälchen legen und täglich mit frischem Wasser auffüllen – so wie bei diesem unkomplizierten Schälchen, welches auf einem Mainzer Balkon für durstige Insekten bereitsteht.


Foto: Lara Munsch


Bohren für die Bienen - Azubis aktiv für Majas wilde Schwestern

Bilder: Hubert Willems, NABU Worms-Wonnegau

So einfach geht das: Azubis und Mitarbeiter der EWR AG haben zusammen mit dem NABU Worms-Wonnegau aus Hartholzklötzen kunstvolle Nisthilfen für Wildbienen angefertigt. Wie man sieht, kann man beim Bohren seiner Fantasie freien Lauf lassen und dekorative Muster gestalten. Das sieht gut aus und hilft den Wildbienen! Eine tolle Aktion, die man auch ganz leicht zuhause nachmachen kann – sogar ohne professionelle Werkbank. Bis zum Frühjahr ist noch jede Menge Zeit, auch für größere Projekte! 

Doch welche Materialien sind geeignet und welche Fehler sollte man vermeiden? Eine umfangreiche Anleitung zum Bau von Nisthilfen für Wildbienen (Insektenhotels) finden Sie hier.

Lust auf Garten - NABU Tipps im August

Natternkopf mit Dunkler Erdhummel | Bild: Stefan Knipf/naturgucker.de
Natternkopf mit Dunkler Erdhummel | Bild: Stefan Knipf/naturgucker.de
Beispiel für eine Insektentränke |  Bild: Lara Munsch
Beispiel für eine Insektentränke | Bild: Lara Munsch

Bunte Blüten, herrliche Düfte und schattenspendendes Grün - so mancher Gartenbesitzer wird die vergangenen Sommertage zum Entspannen oder Werkeln im eigenen Garten genutzt haben. Wem die Natur dabei am Herzen liegt, der kann auch mit wenig Aufwand seinen Garten ökologisch aufwerten.

 

In den warmen Augusttagen können sich Vögel in einer flachen Schale mit Wasser abkühlen. Bienen, Schmetterlinge und Käfer freuen sich über eine Insektentränke: Dafür Murmeln oder kleine Steine als trockene Inseln in ein Schälchen legen und täglich mit frischem Wasser auffüllen. Auch Wasser in der Vogeltränke sollte im Idealfall täglich aufgefrischt werden. Eine bunte Blumenwiese spendet Wildbienen und Hummeln Nektar als Nahrung und muss maximal zweimal im Jahr gemäht werden - schon ein kleiner Bereich im Garten, in dem so ein "Wildwuchs" zugelassen wird, bietet vielen Kleinstlebewesen ein Zuhause. Wer Schädlinge in diesen Tagen im Schach halten will, sollte nicht zur Giftspritze greifen, denn diese gefährdet Wildbienen und andere Nützlinge im Garten. Schädlinge lassen sich durch Mischkulturen und das Fördern von Nützlingen wie Marienkäfern und Ohrwürmern eindämmen, während Pflanzen mit Jauchen und Brühen gestärkt werden können. Auch Laubsauger, Mähtraktoren und Häcksler bringen vielen nützlichen Kleintieren wie Käfern, Würmern und Spinnen den Tod - von Lärm, Abgasen und Energieverbrauch ganz zu schweigen. Handmäher, Rechen und Sense sind gute Alternativen zum PS-Garten.

Diese und weitere Tipps zur Gestaltung eines Naturgartens gibt es in der 44-seitigen Broschüre „Gartenlust – Für mehr Natur im Garten“. Sie ist erhältlich beim NABU Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91 in 55234 Albig und kann gegen 4 Briefmarken zu 80 Cent bestellt werden.

NABU Insektensommer

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU sein neues Projekt „Insektensommer“. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, das Summen, Brummen und Krabbeln in ihrer Umgebung vom 31. Mai bis zum 9. Juni sowie vom 2. bis zum 11. August  jeweils eine Stunde lang zu beobachten und ausschließlich online unter www.insektensommer.de zu melden.

Die Aktion soll auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam machen und für den Schutz dieser Tiergruppe sensibilisieren.

In Deutschland gibt es ca. 33.000 Insektenarten, und jeder kann mithelfen, Daten zu ihrer Vielfalt und Häufigkeit zu sammeln - auch ohne wissenschaftliche Fachausbildung. Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Sonnige, warme, trockene und windstille Tage sind besonders günstig für die Beobachtung.

Gezählt und gemeldet werden können eigentlich alle Insektenarten und ihre Entwicklungsstadien. Dabei ist auch eine "unscharfe" Meldung möglich, ein unbekannter Schmetterling kann auch einfach als "Schmetterling" gemeldet werden. Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten sollte aber besonders geachtet werden:
Im Juni sind das Admiral, Asiatischer Marienkäfer, Blutzikade, Florfliege, Hainschwebfliege, Lederwanze, Steinhummel und Tagpfauenauge.
Im August liegt das Hauptaugenmerk auf Ackerhummel, Blaugrüner Mosaikjungfer, Grünem Heupferd, Holzbiene, Kleinem Fuchs, Schwalbenschwanz, Siebenpunkt-Marienkäfer und Streifenwanze.

Artenportraits und weitere Informationen gibt es auf www.insektensommer.de.

 

Die  Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

Gehörnte Mauerbienen auf Brautschau: Werden auch Sie zum Wildbienenhalter!

Video: Annemarie Grindel

Frisch geschlüpftes Männchen der Gehörnten Mauerbiene | Bild: Kerstin Kleinke/naturgucker.de
Frisch geschlüpftes Männchen der Gehörnten Mauerbiene | Bild: Kerstin Kleinke/naturgucker.de

Dank der Sonnenstrahlen der letzten Tage beginnt nun vielerorts das Gewimmel am Wildbienenhaus: Meist sind es die Männchen der Gehörnten Mauerbiene, die frisch geschlüpft am Nest auf eine Chance zur Paarung warten. Man erkennt sie leicht am rostroten Hinterleib, der schwarzen Brustpartie und der weißen Gesichtsbehaarung. Die Gehörnte Mauerbiene wird zwar in Deutschland als nicht gefährdet eingestuft, sie ist aber einer der wichtigsten Bestäuber an Steinobst. Nicht zuletzt deswegen sollte man etwas für diese und andere Wildbienenarten tun, um dem Rückgang der Insekten entgegenzuwirken. Ein Insektenhotel ist ein guter Anfang.

Nicht nur am Insektenhotel, sondern auch auf dem Rasen wimmelt es mancherorts nur so von Wildbienen. Das folgende Video zeigt hunderte fliegende Sandbienen in Bad Kreuznach.

Video: Rainer Michalski

Wildbienen mit wenig Aufwand helfen

Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May

Noch ist vom Frühling keine Spur, doch schon bald wird die Welt der Insekten wieder aktiv: Ab den ersten warmen Tagen tummeln sich auch verschiedene Wildbienenarten im Garten. Jedes Weibchen versorgt sein eigenes Nest, Honig wird nicht produziert. Als Bestäuber sorgen Wildbienen für reichen Fruchtertrag und erhalten die Vielfalt der Wildblumen. Die Rostrote Mauerbiene beispielsweise ist eine echte Frühlingsbotin und wurde zum "Insekt des Jahres 2019" gekührt. Doch viele der 560 heimischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Deswegen soll die Wahl der Rostroten Mauerbiene auch auf das Artensterben der Wildbienen aufmerksam machen.

Einigen kann man schon mit wenig Aufwand helfen:

Ein Insektenhotel kann bis zu 40 verschiedenen Wildbienenarten ein Zuhause geben. Ob aus gebündelten Schilfhalmen oder angebohrten Hartholzklötzen: stehen die Nistplätze sonnig und trocken, bleiben die Bewohner meist nicht aus - sofern das Blütenangebot stimmt.  Egal ob groß oder klein, selbst gebaut oder gekauft, ein Insektenhotel ist ein Beitrag zum Naturschutz.

 

Wer sich für Wildbienen und ihren Schutz interessiert, erhält gegen Einsendung von 4 Briefmarken à 80 Cent umfangreiche Informationen rund um Bienen, Wespen und Insektenhotels inklusive einer umfangreichen Pflanzenliste bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig.

Herbst-Tipps für insektenfreundliche Gärten

Blühende Winterlinge setzen einen leuchtend gelben Akzent gegen tristes Wintergrau. (Bild: Roswitha Pitsch, NABU)
Blühende Winterlinge setzen einen leuchtend gelben Akzent gegen tristes Wintergrau. (Bild: Roswitha Pitsch, NABU)

Auch wenn der Sommer noch nicht gehen will - der Herbst kommt, und damit die beste Zeit, um Blumenzwiebeln zu stecken. Denn Frühblüher dienen im zeitigen Frühjahr Wild- und Honigbienen, Hummeln und Schmetterlingen als erste wichtige Nahrungsquelle. Neben den als Bienenmagnet bekannten Kätzchen tragenden Weidenarten bietet sich eine Vielzahl insektenfreundlicher Zwiebelgewächse an, besonders geeignet sind verwildernde Arten. Botanische Krokusse sind zwar kleiner als hochgezüchtete Sorten, blühen aber reichlich, samen aus und können über die Jahre herrlich bunte Teppiche bilden. 

Zwischen Steinkraut, Gänsekresse, Blaukissen oder Schleifenblume passen in sonnenbeschienene Gartenbereiche wunderbar weitere Vorfrühlingsboten wie Winterling, Märzenbecher, Schneeglöckchen und Blaustern. So können Honigbienen bereits an sonnigen Tagen im Februar Nektar und Pollen finden. Überwinternde Hummelköniginnen fliegen im Frühjahr bereits bei Temperaturen ab 2 Grad aus, um auf Nahrungssuche zu gehen. Ab Anfang März sind dann auch die ersten Sandbienen unterwegs.

Und noch ein Tipp: Schneiden Sie im Herbst nicht generell alle Pflanzen im Garten zurück. Lassen Sie alte Blütenstände und Pflanzenstängel über den Winter hinweg stehen. Viele Insekten nutzen trockene Stängel als Überwinterungsmöglichkeit. So legen etwa einige Wildbienearten ihre Eier in hohlen Stängeln ab. Die Larven überwintern dort und schlüpfen im kommenden Jahr. 

Zahlreiche Informationen rund um den insektenfreundlichen Garten bietet die NABU-Broschüre „Gartenlust“. Gegen Einsendung von 4 Briefmarken zu 70 Cent kann sie bestellt werden bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig.

 

Die Feldwespe - zu Unrecht verfolgt

Gut erkennbar beim Nest der Feldwespe: Die sichtbaren Waben (Bild Rainer Michalski/NABU)
Gut erkennbar beim Nest der Feldwespe: Die sichtbaren Waben (Bild Rainer Michalski/NABU)

Auch in Rheinhessen erwarten die Naturschutzbehörden eine „Wespenplage“. Der NABU ruft dazu auf, bei vorhandenen Wespennestern genau hinzuschauen.

Denn es sind die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, die sich über unsere Kaffeetafel hermachen und deren Nester mitunter als störend empfunden werden.

Zu Unrecht wird aber auch die Feldwespe als Unruhestifter abgestempelt. Obwohl sie menschliche Nahrung nicht anrührt, sondern Insekten jagt, wird sie aufgrund ihres Aussehens mit den lästigen Verwandten in einen Topf geworfen. Feldwespen sind aber gut am schlanken Körperbau und vor allem den im Flug herunterhängenden langen Hinterbeinen zu erkennen.

Der Feldwespe wird zum Verhängnis, dass das Nest nicht so gut verborgen ist wie das ihrer Verwandten. Dabei unterscheidet es sich deutlich: Es hängt oft frei und nicht im Dunkeln. Es besteht aus einer offenen Wabe, deren Zellen klar erkennbar sind. Dort sitzen häufig mehrere Feldwespen, die das Nest mit intensivem Flügelschwirren kühlen.

Der Feldwespenstaat, der meist nur 30 Arbeiterinnen umfasst, ist selbst im unmittelbaren Nestbereich nicht aggressiv. Zwar empfiehlt sich auch hier ein Sicherheitsabstand, der NABU ruft aber dazu auf, Feldwespennester nicht zu entfernen, da dies fast immer überflüssig ist.

Wer mehr über Wespen, Bienen und Hornissen erfahren möchte, kann die Broschüre „Kein Grund zur Panik“ gegen Einsendung von 4 Briefmarken à 80 Cent bei der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig bestellen.

 

Kein Grund zur Panik beim Wespenbesuch

Gemeine Wespe (links) mit Feuergoldwespe (mittig) | Foto: Peter Brixius
Gemeine Wespe (links) mit Feuergoldwespe (mittig) | Foto: Peter Brixius

An heißen Sommertagen ist Erfrischung das Maß aller Dingen. Doch kaum hält man das lang ersehnte Eis in den Händen oder sitzt bei Kuchen und Kaffee auf der schattigen Terrasse, sind die gelb-schwarzen Flieger schon da. Meistens ist für jedermann dann mit einem Schlag und einem Wisch alles erledigt und es können getrost Greuel- und Horrorgeschichten über Wespen und Hornissen erzählt werden. Die Liste der Vorurteile ist ellenlang - leider halten die meisten Menschen immer noch Hornissen und Wespen pauschal für gefährlich. Dabei sind die Tiere in Wahrheit friedlicher und nützlicher, als die meisten vermuten. 

Wespenbesuch am Marmeladenbrötchen | Bilder: Rainer Michalski
Wespenbesuch am Marmeladenbrötchen | Bilder: Rainer Michalski

Im deutschsprachigen Raum gibt es rund 700 verschiedene Wespenarten. Doch nur die zu den Kurzkopfwespen gehörende Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) interessieren sich für unseren gedeckten Tisch. Gerade jetzt im Spätsommer erreichen die Wespenvölker Spitzengrößen von bis zu 10 000 Tieren. Bis zum Schlüpfen der geschlechtsreifen Männchen und der Jungköniginnen wurden deren Larven mit proteinhaltiger Nahrung, zum Beispiel aus anderen Insekten, gefüttert. Dann ändert sich das Nahrungsverhalten: Die Arbeiterinnen steigen auf eine zuckerhaltige Nahrung um, damit der Stoffwechsel in Gang bleibt – was erklärt, warum sie besonders an Fallobst und unseren süßen Speisen interessiert sind. Mit dem ersten Frost im Herbst sterben die Völker ab. Mit seinen  20 Tipps zum Umgang mit Wespen und Hornissen gibt der NABU Hinweise für ein friedliches Miteinander. 

 

In der farbigen Broschüre "Bienen, Wespen und Hornissen" finden Sie in übersichtlicher Form alles Wissenswerte einschließlich Anleitung für Nisthilfen, ebenso Listen mit Bäumen, Sträuchern und Stauden, die für Hautflügler Nahrungsquellen sind. Das Heft kann bei der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91 in 55234 Albig unter Einsendung von 5 Briefmarken à 70 Cent bestellt werden.