Wildbienen mit wenig Aufwand helfen

Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May

Noch ist vom Frühling keine Spur, doch schon bald wird die Welt der Insekten wieder aktiv: Ab den ersten warmen Tagen tummeln sich auch verschiedene Wildbienenarten im Garten. Jedes Weibchen versorgt sein eigenes Nest, Honig wird nicht produziert. Als Bestäuber sorgen Wildbienen für reichen Fruchtertrag und erhalten die Vielfalt der Wildblumen. Die Rostrote Mauerbiene beispielsweise ist eine echte Frühlingsbotin und wurde zum "Insekt des Jahres 2019" gekührt. Doch viele der 560 heimischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Deswegen soll die Wahl der Rostroten Mauerbiene auch auf das Artensterben der Wildbienen aufmerksam machen.

Einigen kann man schon mit wenig Aufwand helfen:

Ein Insektenhotel kann bis zu 40 verschiedenen Wildbienenarten ein Zuhause geben. Ob aus gebündelten Schilfhalmen oder angebohrten Hartholzklötzen: stehen die Nistplätze sonnig und trocken, bleiben die Bewohner meist nicht aus - sofern das Blütenangebot stimmt.  Egal ob groß oder klein, selbst gebaut oder gekauft, ein Insektenhotel ist ein Beitrag zum Naturschutz.

 

Wer sich für Wildbienen und ihren Schutz interessiert, erhält gegen Einsendung von 5 Briefmarken à 70 Cent umfangreiche Informationen rund um Bienen, Wespen und Insektenhotels inklusive einer umfangreichen Pflanzenliste bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig.