NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region. Gerne stehen wir Ihnen für naturkundliche Anfragen aller Art sowie zu Fragen zu  unseren  Veranstaltungen oder zu Ihrer Mitgliedschaft im NABU zur Verfügung und vermitteln Kontakt zu unseren NABU-Gruppen. Möchten Sie sich engagieren? Wir beraten Sie unverbindlich.


Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Fastnachtswanderung mit dem NABU Alzey und Umgebung

Buntspecht | Bild: Thomas Höfler
Buntspecht | Bild: Thomas Höfler

Am Sonntag, den 11. Februar um 14 Uhr lädt der Nabu Alzey und Umgebung zur diesjährigen Fastnachtswanderung ein. Treffpunkt für die ca. 2,5 stündige Wanderung auf dem Walderlebnisweg in Wonsheim ist der Parkplatz an der L 400 von Wonsheim Richtung Hof Iben (ca. 1,5 km nach Ortsausgang Wonsheim, auf der rechten Seite). Infos und Anmeldung bei Christine Börner, Tel.: 0175 9149824.

Wildsträucher pflanzen für mehr Natur im Garten!

Pinselkäfer auf Wildrosenblüte | Bild: Rainer Michalski
Pinselkäfer auf Wildrosenblüte | Bild: Rainer Michalski
Weißdorn mit Früchten | Bild: Mathis Koose/naturgucker.de
Weißdorn mit Früchten | Bild: Mathis Koose/naturgucker.de

Heimische Sträucher im Garten helfen der Tierwelt, vor allem Insekten und Vögel profitieren davon. Hinzu kommt, dass Wildrosen, Weißdorn, Schneeball und einige mehr nicht nur wertvoll für die Natur sind, sondern dank ihrer Blüten, Früchte und wegen der bunten Laubfärbung im Herbst auch dekorativ.

 

Bienen und andere Insekten finden in ihren Blüten reichlich Nektar und Pollen, zahlreiche Schmetterlingsarten legen an den Blättern ihre Eier ab. Mönchsgrasmücke, Heckenbraunelle, Rotkehlchen und andere Heckenbrütern finden darin Schutz für ihr Nest, und die Früchte lockten nicht nur Vögel zum Festschmaus.

Man kann heimische Wildsträucher also kaum genug loben und sollte sie nicht als unnützes Gestrüpp abtun! Schon ein einzelner Strauch ist eine Bereicherung für den Garten, doch gilt in diesem Fall auch, dass mehr Sträucher – am besten von verschiedenen Arten - auch mehr bewirken. Im Frühjahr ist Pflanzzeit, doch planen Sie jetzt schon!. Zahlreiche Tipps - nicht nur zu heimischen Sträuchern, sondern auch zu Stauden und zur Anlage einer Blumenwiese - enthält die NABU-Broschüre „Gartenlust“, die gegen Einsendung von 4 Briefmarken zu 70 Cent bestellt werden kann. Adresse: NABU Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig

Stunde der Wintervögel: Machen Sie mit!

Spitzenreiter der NABU-Zählaktion: Der Haussperling | Bild: Günther Pitschi/naturgucker.de
Spitzenreiter der NABU-Zählaktion: Der Haussperling | Bild: Günther Pitschi/naturgucker.de

Machen Sie mit bei Deutschlands größter Vogelzählung vom 5. bis 7. Januar 2018.

 

Worum geht es? Im Mittelpunkt der Aktion stehen die uns vertrauten und oft weit verbreiteten Vogelarten. Wo kommen Sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden? Wird sich der Haussperling auch in Rheinhessen und dem Naheland trotz erschwerter Brutbedingungen in den Städten wie in den Vorjahren an der Spitze halten?

Bild: NABU/Sebastian Hennigs
Bild: NABU/Sebastian Hennigs

Jeder kann mitmachen – ob Vogelexperte oder Laie, ob alleine oder in der Gruppe. Und das geht so: Von jeder Vogelart wird nur die höchste Anzahl notiert, die im Laufe der Stunde gleichzeitig entdeckt werden kann. Ob Spatz, Elster oder Stieglitz – jede Beobachtung trägt zum Erfolg des Projekts bei. Denn je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Wintervögel“ teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die schließlich Rückschlüsse auf schleichende Veränderungen unserer Artenvielfalt ermöglichen. 2017 haben insgesamt mehr als 120.000 Vogelfreundinnen und Vogelfreunde aus 82.000 Gärten rund 2,8 Millionen Vögel gemeldet.

Ergebnisse der Vorjahre in Rheinhessen und dem Naheland
Ergebnisse der Vorjahre in Rheinhessen und dem Naheland

Die Meldung erfolgt online unter www.stundederwintervoegel.de. Die Beobachtungen können aber auch per Post mit dem unten abgedruckten Coupon gemeldet werden. Am 6. und 7. Januar – also nur am Samstag und am Sonntag – ist außerdem von 10 bis 18 Uhr unter 0800-1157-115 eine kostenlose Telefonnummer geschaltet. Meldeschluss ist der 15. Januar.

Tipps zur Vogelfütterung im Winter

Blaumeise | Bild: Claus König
Blaumeise | Bild: Claus König

 Mit der Zeit wird es auch in Rheinhessen immer kälter. In der kalten Jahreszeit gehört für viele das Füttern der Vögel im eigenen Garten oder auf dem Balkon zum aktiven Natur- und Vogelschutz dazu. Zwar kann sie den Vögeln die Futtersuche im Winter erleichtern und lädt ein zu hautnahen Naturerlebnissen, tatsächlich trägt das Füttern jedoch keinen entscheidenden Beitrag zur Arterhaltung bei und erreicht nur wenige Vogelarten mit stabilen Populationen. Jedoch vermittelt sie Artenkenntnis und begeistert zudem Kinder- und Jugendliche für unsere Natur.

Futtersilo mit Spatzen | Bild: Christian Henkes
Futtersilo mit Spatzen | Bild: Christian Henkes

 Am besten geeignet sind Futtersilos, da die Vögel hier das Futter nicht verschmutzen können. Werden Futterhäuschen verwendet, so müssen diese regelmäßig gereinigt und sparsam mit Futter befüllt werden. Es eignen sich vor allem Sonnenblumenkerne, da diese von den meisten Arten gefressen werden. Rotkehlchen oder Zaunkönig freuen sich als Weichfutterfresser über Rosinen, Haferflocken und Kleie. Gänzlich ungeeignet sind Brot und gesalzene Speisen. Die Winterfütterung, gewöhnlich von November bis März, ist jedoch keine dauerhafte Lösung für die Ursachen der Nahrungsknappheit im Winter. Wer sich nachhaltig für den Vogelschutz einsetzen will, sollte seinen Garten vogelfreundlich gestalten: Dazu gehört heimische Sträucher zu pflanzen, Nistkasten aufzuhängen und auf Pestizide zu verzichten.

 

Weitere Informationen über Vogelfütterung finden sich in der kleinen Broschüre „Naturerlebnis Vogelfütterung“, die gegen Einsendung von 5 Briefmarken à 70 Cent bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig bestellt werden kann.

 

Vogelfreunde können sich außerdem jetzt schon auf die "Stunde der Wintervögel" freuen.  Bei Deutschlands größter Vogelzählung beobachten sie ihre gefiederten Freunde ganz bequem in ihrem Garten oder vom Balkon aus und melden dem NABU, was sie im Laufe einer Stunde entdecken konnten.

Mehr Infos unter www.stunde-der-wintervoegel.de


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