NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region. Gerne stehen wir Ihnen für naturkundliche Anfragen aller Art sowie zu Fragen zu  unseren  Veranstaltungen oder zu Ihrer Mitgliedschaft im NABU zur Verfügung und vermitteln Kontakt zu unseren NABU-Gruppen. Möchten Sie sich engagieren? Wir beraten Sie unverbindlich.


Beachten Sie auch unser Jahresprogramm für 2017 mit allen Veranstaltungen in der Region! 
Auf Wunsch schicken wir es gerne zu. Ansonsten verweisen wir auf die druckerfreundliche Version ohne Bilder, die weiter unten zum Download bereit steht.


Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!

Eine fast perfekte Exkursion...

Bild: Marianne Bopp
Bild: Marianne Bopp

 Am 26. August hatte der NABU Rhein-Selz wieder zur alljährlichen Fledermaus-Exkursion eingeladen, und 
über 40 junge und ältere Fledermausfreunde hatten sich am Treffpunkt versammelt.


Es war eine fast perfekte Veranstaltung: ein lauer Sommerabend mit wolkenlose Himmel, guter Sicht und vor allem mit sehr interessierten Teilnehmern. Insbesondere beeindruckte wieder das Fachwissen der Kinder. Nur leider hatten die Fledermäuse die Veranstaltungsankündigung falsch gelesen. Zwar flogen auf dem Fußmarsch vom Treffpunkt zum Michelröder See außergewöhnlich viele Fledermäuse über den Köpfen der Exkursionsteilnehmer, doch leider kamen sie nicht zum eigentlichen Veranstaltungsort! Einzig einige Mückenfledermäuse waren anfangs zu detektieren. Später konnten noch einige wenige Wasserfledermäuse bei ihrer Jagd direkt über der Wasseroberfläche beobachtet werden - doch leider kein Vergleich zum Aufkommen der letzten Jahre. 

 

Naturexkursionen sind keine inszenierten Show-Veranstaltungen. Wildtiere lassen sich nun einmal nicht auf Kommando vorführen. Lobenswerterweise ließen sich die Teilnehmer nicht entmutigen und suchten geduldig nach den Signalen der Fledermäuse. Insbesondere aus diesem Grund waren die Exkursionsleiter durchaus zufrieden mit diesem fast perfekten  Abend. Vielleicht kommen nächstes Jahr ja wieder mehr Fledermäuse! 
 

Marianne Bopp und Jürgen Fuchs

Meldungen der Gottesanbeterin 2017

Gefunden in Frankfurt, Bornheim von Silke Köhler
Gefunden in Frankfurt, Bornheim von Silke Köhler
Bild: Christiane Kahla aus Ober-Olm
Bild: Christiane Kahla aus Ober-Olm

Bis vor einigen Jahren kam die Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa) nur noch an wenigen Stellen in Deutschland regelmäßig vor, etwa am Kaiserstuhl oder in der Südpfalz. Nun breitet sich die wärmeliebende Art immer weiter nach Norden aus. In den letzten Jahren erreichten uns bereits als Antwort auf unsere Meldeaufrufe  einige Beobachtungen aus Rheinhessen und dem Nahegebiet. Auch in diesem Jahr erhielten wir Meldungen der beeindruckenden Fangschrecke. So staunte Frau Silke Köhler aus Frankfurt, Bornheim nicht schlecht, als sie ein Exemplar an ihrem Fliegengitter entdeckte. In Rheinhessen beobachtete Christiane Kahla aus Ober-Olm eine braune Gottesanbeterin auf ihrem Balkon im zweiten Stock. Sie saß gut getarnt an einer Holztür. In Alzey begleitete ein weibliches Exemplar Herrn Dirk Sans bei seinem Arbeitstag. Und auch in Worms fand Frau Reich eine Gottesanbeterin an der Carmeliter-Apotheke. Rund 3 Wochen später sichtete auch Frau Bürgis ein paar Straßen weiter eine, allerdings tote, Gottesanbeterin in Worms.

Auch aus dem Naheland erhielten wir Meldungen: Frau Vanessa Kost sah und fotografierte eine Gottesanbeterin in Waldböckelheim am Briefkasten - am Abend zuvor war die Verbreitung des Tieres noch Gesprächsthema beim Grillabend. In Bad Kreuznach fand Frau Bryla ein braunes Exemplar am Waldrand, und auch Frau Christina Hübling hatte Glück, als ihr in Rüdesheim bei Bad Kreuznach an einem warmen Sommertag das Insekt vor die Kameralinse krabbelte.

 

In einem waren sich alle einig: Eine Gottesanbeterin zu finden und zu beobachten hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Haben auch Sie eine Gottesanbeterin finden können? Dann freuen wir uns über weitere Meldungen!

Unterstützer für den Naturschutz gesucht: NABU wirbt Mitglieder im Kreis Bad Kreuznach

Das Bild zeigt die Werber mit Teamchef Marcel Beck (dritter von links), Hilde Schmitt (NABU Bad Kreuznach, rechts) und Rainer Michalski (NABU Bad Kreuznach, vorne links)
Das Bild zeigt die Werber mit Teamchef Marcel Beck (dritter von links), Hilde Schmitt (NABU Bad Kreuznach, rechts) und Rainer Michalski (NABU Bad Kreuznach, vorne links)

Ausgerüstet mit Informationsmaterial und Argumenten für den Naturschutz wird ein Team von Studenten im Auftrag des Naturschutzbundes (NABU) in den kommenden Wochen in Bad Kreuznach und den Verbandsgemeinden Bad Kreuznach, Langenlonsheim, Rüdesheim und Stromberg in den Haushalten vorsprechen. Das professionelle Werbeteam unter Leitung von Marcel Beck besteht aus Studentinnen und Studenten mit einem guten Draht zum Naturschutz und zum NABU, die sich so in den Semesterferien Geld dazuverdienen.


 "Es geht uns dabei ausschließlich um die Gewinnung neuer Mitglieder, welche die Arbeit des NABU hier bei uns, landes- und bundesweit dauerhaft unterstützen“, erklärt Rainer Michalski, Vorsitzender im NABU Bad Kreuznach und Umgebung. Die Teammitglieder sammeln also kein Geld und sind dazu auch nicht berechtigt. Sie tragen im Dienst blaue NABU-Kleidung und können sich ausweisen. "Auch wer nicht aktiv mithelfen kann, ist uns sehr willkommen. Jedes neue Mitglied ist eine Stimme für die Natur und leistet einen Beitrag zu ihrem Erhalt“, betont der Naturschützer.


Über tatkräftige Hilfe freut sich der NABU Bad Kreuznach ganz besonders. So etwa bei der Pflege von wertvollen Magerrasenflächen mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten oder bei der Kontrolle und Reinigung mehrerer hundert Nistkästen für Vögel und Fledermäuse von Bad Kreuznach bis in den Soonwald. Neben all den praktischen Arbeiten kommt beim NABU Bad Kreuznach auch die "Theorie" nicht zu kurz. Naturkundliche Exkursionen, Infostände und Vorträge, Kinderaktionen und die Arbeit in verschiedenen Naturschutzgremien sind fester Bestandteil des Vereinslebens. Geplant sei auch die Neugründung einer NABU-Kindergruppe für Kinder im Grundschulalter. „Aber auch für neue Ideen und Projekte sind wir offen“, meint Michalski abschließend

Heimische Schlangen - Posterausstellung in der Stadtbibliothek Bad Kreuznach

Rainer Michalski erläutert die Schlangenausstellung.
Rainer Michalski erläutert die Schlangenausstellung.

Mit Schlangen ist das so eine Sache: Viele Menschen reagieren panisch, wenn sie in freier Natur auf ein solches Reptil treffen - zu Unrecht. Giftschlangen kommen natürlicherweise in Rheinland-Pfalz nicht vor. Drei Schlangenarten sind im Kreis Bad Kreuznach heimisch, und alle drei zählen zu den bedrohten Arten der Roten Liste. Bis zum 2. September werden sie in einer Posterausstellung der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe und der Naturstation "Lebendige Nahe" aus Bad Münster am Stein in der Stadtbibliothek Bad Kreuznach vorgestellt. Die Ausstellung informiert über die Lebensweise der scheuen Tiere. Hinzu kommen Empfehlungen zum Schlangenschutz im Garten und in freier Natur. Die Stadtbibliothek präsentiert zum Thema passende Bücher und Medien für alle Altersgruppen.

 


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