NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Herzlich willkommen!


Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die NABU-Gruppen in Rheinhessen und Bad Kreuznach und ist Ansprechpartner für Ihre Fragen zu Natur und Naturschutz in der Region.
Möchten Sie sich über eine NABU-Veranstaltung informieren oder wollen Sie mit uns in der Natur aktiv werden? Möchten Sie eine besondere Beobachtung melden? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

 

NABU Rheinhessen-Nahe

Langgasse 91

55234 Albig

Tel.: 06731 547566

Fax: 06731 547565

info@NABU-Rheinhessen.de 

Montag bis Freitag 10-15 Uhr (sofern nicht im Außendienst)

 

Hinweis zum Datenschutz: 
Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe erhebt und verwendet Ihre Daten ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten und etwaigen Wünschen nach weiterer Kontaktaufnahme oder der Zusendung von Informationsmaterial nachzukommen.


ACHTUNG TERMINVERSCHIEBUNG!
Die Veranstaltung des NABU Bad Kreuznach und Umgebung "Bäume schneiden auf unserer Streuobstwiese in Pfaffen-Schwabenheim" am Samstag, 9.3. muss verschoben werden auf Samstag, 16.3. 9- ca. 13 Uhr . Wir bitten um Verständnis!

Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


Vogel des Jahres 2019 - Wie erkenne ich die Feldlerche?

Bild: Manfred Delpho
Bild: Manfred Delpho
Neue NABU-App "Vogelwelt"
Neue NABU-App "Vogelwelt"

Der Gesang der Feldlerche bildete einst die typische Klangkulisse über unseren Feldern. Das Besondere daran: Die Männchen singen meist während des Fluges und tragen ununterbrochen trillernde und zirpende Laute in schneller Folge vor. Oft sieht man Feldlerchen erst, wenn sie unvermittelt vor einem auffliegen. Denn mit 16 bis 18 Zentimetern Körperlänge und der beige bis rötlich-braunen Gefiederfärbung ist der Vogel des Jahres 2019 gut getarnt. Sie haben außerdem auf dem Kopf eine kleine Federhaube, die sie aufstellen können. Wer ein Smartphone besitzt, kann die Feldlerche auch in der neuen, kostenlosen NABU-App „Vogelwelt“ begutachten. Die App beinhaltet Portraits von 308 Arten in ihren typischen Federkleidern und hilft mit einer praktischen Suchfunktion beim Bestimmten von Vogelarten.

Schon 1998 wurde die Feldlerche zum Vogel des Jahres gekürt, um auf ihren Bestandsrückgang aufmerksam zu machen. Intensivkulturen, fehlende Brachflächen, zu viel Gülle und Pestizide haben nicht nur der Feldlerche, sondern auch vielen anderen Feldvögeln den Lebensraum genommen. Auch die Insektennahrung ist stark zurückgegangen. So ist in den letzten 20 Jahren mehr als jede vierte Feldlerche aus dem Brutbestand in Deutschland verschwunden! Um Bestandsrückgängen entgegenzuwirken, sollte die Verbesserung des Lebensraumes während der Brutzeit im Fokus stehen. Ideal wäre ein kleinräumiges Mosaik aus Feldfrüchten, Sommer- und Wintergetreide, Wiesen und Brachen.

 

Weitere Informationen zur Feldlerche und ihrem Schutz erhalten Sie gegen Einsendung von 3 Briefmarken à 70 Cent bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig.

 

Wildbienen mit wenig Aufwand helfen

Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rotpelzige Sandbiene (Andrena fulva) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May
Rostrote Mauerbiene (Osmia bicornis) | Foto: Helge May

Noch ist vom Frühling keine Spur, doch schon bald wird die Welt der Insekten wieder aktiv: Ab den ersten warmen Tagen tummeln sich auch verschiedene Wildbienenarten im Garten. Jedes Weibchen versorgt sein eigenes Nest, Honig wird nicht produziert. Als Bestäuber sorgen Wildbienen für reichen Fruchtertrag und erhalten die Vielfalt der Wildblumen. Die Rostrote Mauerbiene beispielsweise ist eine echte Frühlingsbotin und wurde zum "Insekt des Jahres 2019" gekührt. Doch viele der 560 heimischen Arten sind vom Aussterben bedroht. Deswegen soll die Wahl der Rostroten Mauerbiene auch auf das Artensterben der Wildbienen aufmerksam machen.

Einigen kann man schon mit wenig Aufwand helfen:

Ein Insektenhotel kann bis zu 40 verschiedenen Wildbienenarten ein Zuhause geben. Ob aus gebündelten Schilfhalmen oder angebohrten Hartholzklötzen: stehen die Nistplätze sonnig und trocken, bleiben die Bewohner meist nicht aus - sofern das Blütenangebot stimmt.  Egal ob groß oder klein, selbst gebaut oder gekauft, ein Insektenhotel ist ein Beitrag zum Naturschutz.

 

Wer sich für Wildbienen und ihren Schutz interessiert, erhält gegen Einsendung von 5 Briefmarken à 70 Cent umfangreiche Informationen rund um Bienen, Wespen und Insektenhotels inklusive einer umfangreichen Pflanzenliste bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig.

NABU ruft zur Vogelzählung auf

Wer flattert denn da ans Futterhaus? Der NABU ruft vom 4. bis zum 6. Januar 2019 zur „Stunde der Wintervögel“ auf. Das pure Interesse und die Freude an der Vogelwelt reichen zur Teilnahme aus. Im Januar 2018 beteiligten sich über 136.000 Menschen an der jährlich stattfindenden Aktion. Nach der Dürre 2018 dürfte die Zählung besonders spannend werden. Zudem tragen Bäume und Sträucher in diesem Jahr besonders viele Früchte.

 

Die „Stunde der Wintervögel“ ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Jeder kann eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten oder im Park zählen und dem NABU melden. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird im Lauf einer Stunde von jeder Art die höchste Anzahl notiert, die gleichzeitig zu beobachten ist. Beobachtungen können unter www.stundederwintervoegel.de bis zum 15. Januar gemeldet werden. Zudem ist am 5. und 6. Januar von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer 0800-1157-115 geschaltet.

 

Für die optimale Vorbereitung bietet der NABU unter www.vogeltrainer.de ein eigenes Lernprogramm zur Stunde der Wintervögel an. Mit dem kostenlosen NABU-Vogeltrainer erfährt man spielerisch alles über 15 häufige Vögel, die im Winter in unseren Gärten zu finden sind.
Infos zur Aktion unter www.stundederwintervoegel.de.

 

Formationskunst der Starenschwärme

Stare sind uns vertraut und in Deutschland weit verbreitet. Und dennoch faszinieren sie uns immer wieder mit ihren atemberaubenden Schwarmformationen. Hunderttausende Stare gleiteten am Mittwoch in Langenlonsheim durch die Lüfte, auf Video festgehalten von Famile Burdt.

 

Im Herbst treten Stare häufig in großen Schwärmen auf, fressen sich auf unseren Feldern an Beeren und Früchten satt, oder suchen auch auf Rasen und Wiese nach Nahrung. Da kommt ihnen besonders in diesem Jahr das reichhaltige Nahrungsangebot durch den warmen Sommer besonders gut gelegen. Doch nicht nur Stare profitieren zurzeit vom guten Früchtejahr 2018: Die wichtigsten Nahrungsquellen von Meisen, Finken und den Haussperling sind nun Samen von Bäumen. Manch einer wird sich in den letzten Wochen vielleicht schon gefragt haben, wieso im eigenen Garten nur wenige Vögel zu beobachten sind: Das reichhaltige Samenangebot in Wäldern und auf Feldern lockt die Vögel aus den Siedlungen und versorgt sie mit ausreichend Nahrung. Finden sie nicht mehr genug Nahrung in der freien Natur, weichen sie auf unsere Futterstellen aus.

 

Übrigens: Stare aus dem Norden Europas überwintern in großer Zahl im milderen Südwesten wie an der französischen Atlantikküste, in den Niederlanden und zunehmend auch in Deutschland. Im Flug wirken Stare kompakt und spitzflüglig. Ihre Flugsilhouette ist dreieckig. Typisch ist auch die Flugweise, bei der zwischen Ruderflug und kurzen Gleitflugphasen abgewechselt wird.