NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe


Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

 

aufgrund der Coronakrise folgen wir den Empfehlungen der öffentlichen Stellen und stellen den Publikumsverkehr ein. Daher ist unser Büro bis auf Weiteres nur unregelmäßig besetzt. Vor allem bei telefonischen Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Anliegen an 

 

Info@NABU-Rheinhessen.de

  

Ihre Bestellungen von NABU-Broschüren und anderen Infomaterialien werden weiter bearbeitet, es kann jedoch zu Verzögerungen beim Versand kommen. 

 

ACHTUNG: AUS GEGEBENEM ANLASS SIND ALLE NABU-VERANSTALTUNGEN BIS AUF WEITERES ABGESAGT!

 

Danke für Ihr Verständnis!

Das Team der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

 

Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die NABU-Gruppen in Rheinhessen und Bad Kreuznach und ist Ansprechpartner für Ihre Fragen zu Natur und Naturschutz in der Region.
Möchten Sie sich über eine NABU-Veranstaltung informieren oder wollen Sie mit uns in der Natur aktiv werden? Möchten Sie eine besondere Beobachtung melden? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

 

NABU Rheinhessen-Nahe

Langgasse 91

55234 Albig

Tel.: 06731 547566

Fax: 06731 547565

info@NABU-Rheinhessen.de 

 

Hinweis zum Datenschutz: 
Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe erhebt und verwendet Ihre Daten ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten und etwaigen Wünschen nach weiterer Kontaktaufnahme oder der Zusendung von Informationsmaterial nachzukommen.


Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


Meldungen der Woche 2021 | 18/52

 

Eine feuchte Nacht, ein regnerischer Tag, und auf einmal hängen ganze "Schneckenclubs" an der Gartenmauer. Die Tiere sind gelb oder rosa gefärbt, manche haben ein auffälliges Spiralmuster aus einem oder mehreren Streifen: Bänderschnecken. Je nach Färbung am Rand der Gehäuseöffnung handelt es sich um Weiß- oder Schwarzmündige Bänderschnecken, also trotz der großen Zeichnungs- und Farbvielfalt nur um Tiere aus zwei Arten.
Immer wieder erhalten wir Anfragen zu diesen Tieren - manche nur neugierig, manche besorgt um die Pflanzenpracht in ihrem Garten. Doch wir können beruhigen: Die hübschen Tiere sind harmlos und erfüllen als Abfallverwerter eine wichtige Funktion in der Natur. Sie ernähren sich überwiegend von abgestorbenen Pflanzenteilen oder Algen und lassen die Gartenpflanzen meistens in Ruhe. 

 

Aber wie kommt es zu den Schneckenversammlungen im Garten? Im feuchten Laub unter dichten Büschen und Hecken lässt es sich für Bänderschnecken gut leben. Diese Bedingungen sind auch für die Vermehrung optimal, und so findet man sie hier in hoher Dichte. Bei Nacht und tagsüber bei feuchtem Wetter verlassen sie die Deckung und weiden die Algen auf Mauern und Wegen ab.

 

 

📸 Rainer Michalski

 

 

Heute ist der deutsche Erdüberlastungstag. Das ist der Tag, bis zu dem die Deutschen so viel von der Erde beansprucht haben, wie die Ökosysteme in einem Jahr erneuern können. Würde die ganze Welt so viele Ressourcen verbrauchen wie wir, dann bräuchten wir drei Erden. Darauf macht das Aktionsbündnis "RLP bewegt was" aufmerksam, in dem sich viele Umwelt- und Entwicklungsgruppen des Landes - auch der NABU Mainz und Umgebung - zusammengeschlossen haben.

 

Nicht alle Länder verbrauchen so viel Ressourcen wie Deutschland. Das Datum des internationalen Erdüberlastungstags wird am 05.06. bekannt gegeben. Bis dahin ruft das Aktionsbündnis "RLP bewegt was" dazu auf, im Rahmen des „Guess the date“-Wettbewerbs einen Tipp abzugeben, wann dieses Jahr international die Ressourcen unseres Planeten aufgebraucht sein werden.

 

 

Meldungen der Woche 2021 | 17/52

Ein Eisvogel putzt sich sein Gefieder am Guldenbach: Ein schöner Moment, eingefangen von Oliver Zimmermann. Der Eisvogel brütet an langsam fließenden oder stehenden Gewässern mit reichem Angebot an Kleinfischen und Sitzwarten. Dieses Exemplar wurde beispielsweise am Guldenbach bei Bad Kreuznach gesichtet –auch an der Nahe und dem Laubenheimer Ried sind Beobachtungen von Eisvögeln möglich. Hier noch ein kurzer Bericht des Fotografen:
„Das Weibchen hat Einzug gehalten und hält sich die meiste Zeit in der Brutröhre auf. Sobald sie ausfliegt, nimmt das Männchen unmittelbar den Platz in der Brutröhre ein. Dies könnte darauf hindeuten, dass die beiden aktuell schon am Brüten sind und wir uns bald über Nachwuchs freuen können.“
📸 Oliver Zimmermann

Auf diesem witzigen Keramik-Ausguck in einem Garten in Stadecken-Elsheim hockt eine Meise zufrieden mit ihrer Insektenbeute im Schnabel, fotografiert von Hugo Büttner anlässlich unseres Fotowettbewerbs im letzten Jahr. Ob diese Meise sich auch dieses Jahr wieder zur Stunde der Gartenvögel blicken lässt? 
Am Wochenende vom 14. – 16. Mai findet die bundesweite Zählaktion statt, bei der jeder mitmachen kann – ob Vogelexpert:in oder Laie! Die Kohlmeise hat es im letzten Jahr in allen Landkreisen in Rheinhessen und dem Naheland unter die TOP 3 geschafft – die Chancen stehen also groß, dass sie auch auf eurer Zählliste landet!

 


📸 Hugo Büttner

Sriiiii, sriiiiii! Über Städten und Dörfern sind ganz aktuell wieder die schrillen Rufe der Mauersegler zu hören, die aus ihren afrikanischen Winterquartieren ins Brutgebiet zurückgekehrt sind. Diese unglaublichen Vögel verbringen den größten Teil ihres Lebens in der Luft, wo sie nach Insekten jagen und sogar schlafen. Bei ihren rasanten Flugspielen können sie bis zu 200 km/h schnell werden! Nur zum Brüten und zur Aufzucht der Jungen müssen sie auf festen Boden zurückkehren. Ihre Nistplätze finden sie unter Dächern und in Mauerlöchern möglichst hoch über dem Erdboden. Leider gehen durch Gebäudesanierungen viele Nistplätze verloren, doch mit speziellen Mauerseglerkästen kann Ersatz geschaffen werden. Seid ihr interessiert? Hier gibt es Baupläne! 
📸 Detlef Metzer/Naturgucker.de

Wie sicher ist das Radfahren in unserer Region? Seit einem Monat schon ruft der SWR zusammen mit diversen Verbänden dazu auf, Gefahrenstellen für Fahrradfahrer*innen oder auch gelungene Radfahrkonzepte zu melden. Nun wurde die Mitmachaktion #BesserRadfahren bis zum 29. April verlängert.

 

Letzte Chance ergreifen und Gefahrenstellen online melden!

 

 



📷 Helge May

Meldungen der Woche 2021 | 16/52

Aurora-Falter sind wunderschöne Tagfalter, die den Frühling verkünden. So wie dieses Exemplar, welches in der Nähe des Altheins bei Eich/Gimbsheim fotografiert wurde – auch wenn das Bild zugegebenermaßen schon vor 4 Jahren geknipst wurde ;) Das zweite Foto zeigt euch Oberseite mit den typischen, orangenen Flügelspitzen.
Wer etwas für den Falter im eigenen Garten tun will, der kann auf der Wiese eine Fläche mit Wiesenschaumkraut stehen lassen. Dort können sich nämlich die Raupen des Aurora-Falters verpuppen. Den Bereich sollte man dann bis zum nächsten Jahr stehen lassen. Auch die Knoblauchsrauke ist eine beliebte Futterpflanze, die man z.B. oft an Wegrändern findet und wunderbar stehen lassen kann.


📸 1: Stella Mielke/naturgucker.de
📸 2: Rainer Michalski

 

 

 

 

Updates zum Neubau des NABU Naturschutzzentrums Rheinauen: Die Außenarbeiten gehen schnell voran. Mittlerweile sind auch die Leitungen im Hauptgebäude verlegt und der Estrich wird ab nächste Woche eingebaut. Die Werkstatt Biologische Vielfalt ist fertig und wir gerade innen eingerichtet. Wer mehr über den Bau des Naturschutzzentrums erfahren will, kann auf www.nabu-rheinauen.de nachschauen!


📸 NABU Naturschutzzentrum Rheinauen

Blick ins Storchennest bei Laubenheim: Eine Zusammenarbeit der Mainzer Netze GmbH mit dem NABU macht es möglich! Auf den Freileitungsmasten rund um Mainz gibt es auch in diesem Jahr zahlreiche Nestbau- und Brutaktiväten von Weißstörchen. Die Region rund um Mainz und Wiesbaden gilt als eine der am dichtesten besiedelten Storchenregionen in Europa.
Da die Brutzeit normalerweise 30 bis 32 Tage dauert, ist mit Nachwuchs vermutlich zwischen dem 23. und 26. April zu rechnen – also ziemlich bald! Wer möchte, kann im Internet auf dem Youtube-Kanal der Mainzer Stadtwerke sowie auf der Internetseite der Mainzer Netze in den kommenden Wochen die Störche hautnah begleiten.

 

📸  Ausschnitt aus dem Livestream

Meldungen der Woche 2021 | 15/52

Der SWR wieder zu Gast in den Rheinauen: Das Naturmagazin „natürlich!“ besuchte vor ein paar Wochen das Naturschutzzentrum Rheinauen. Herausgekommen ist ein Beitrag, der einen kurzen Einblick in den Auenservice gewährt. Und dabei einen schlafenden Gast entdeckt…

 

Zu finden ist der Beitrag unter www.ardmediathek.de, Suchwort „Storch und Frosch“ oder unter diesem Link!

 

Saisonstart für den Großen Wiesenknopf: 12 Wildkräuter für den Wiesenknopf-Ameisenbläuling! Der NABU Rhein-Selz befindet sich, zusammen mit der Kreisverwaltung Mainz Bingen, aktuell in der zweiten Phase eines Projektes zum Schutz der gefährdeten Schmetterlingsart und zur Steigerung der Artenvielfalt in den Stromtalwiesen bei Oppenheim.
2020 startete das Projekt mit der Planung, Erarbeitung der Zielsetzung und den ersten Schritten zur Umsetzung im November. Nach Auswahl der Fläche wurden im November 2020 ca. 50 Große Wiesenknöpfe gepflanzt. Auch Kriechender Günsel (Nektarpflanze für die Wollbiene) der Teufelsabbiss – fanden Platz. Hinzu kamen noch ca. 20 verschiedene Sämereien aus Regionalsaaten. Die gepflanzten Wildkräuter sind gut angewachsen, man erkennt schon den ersten Aufwuchs.
Vor zwei Wochen wurden weitere Wildkräuter, welche der Wiesenknopf-Ameisenbläuling gerne anfliegt und als Nektarpflanzen nutzt, ausgesät.

 

Als Vorbereitung auf eine geplante Exkursion am 15.05. wurden kleine Robinienpfähle mit beschrifteten Schildern zur späteren Bestimmung, auch für Besucher die sich weniger gut auskennen, angebracht. In ein paar Wochen soll geprüft werden, ob die notwendige rote Knotenameise auf der Projektfläche vorkommt. Die Fläche steht unter ständiger Beobachtung. Unerwünschte Beikräuter beispielsweise müssen entfernt werden. Danke an die Projektleiter Werner Schmitt und Jochen Eidel für die Durchführung und das Projektupdate!


📸 1 und 3: NABU Rhein-Selz
📸 2: Paul Britz

Habt ihr so etwas schon mal gesehen? Ein leuchtend blauer Fleck mitten in den Weinbergen: Weinbergs-Traubenhyazinthen (Muscari neglectum) zählten früher zu den typischen Arten der Weinbergsflora, doch heute sind sie nur noch selten zu finden. Um so erfreulicher war der Fund in den Weinbergen zwischen Bad Kreuznach und Hackenheim. „Die stehen doch in jedem 2. Vorgarten", könnte man jetzt einwenden. Doch bei den hübschen Gartenpflanzen handelt es sich meist um die nicht heimische Armenische Traubenhyazinthe und ihre zahlreichen Kulturformen. Mit der Nase lassen sich die beiden Arten unterscheiden. Während die heimische Art mit einem zarten Pflaumenduft bezaubert, ist die Armenische Traubenhyazinthe geruchlos. Auf jeden Fall sind beide Arten bei unseren Wildbienen sehr beliebt.

📸: Rainer Michalski