NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Herzlich willkommen!

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region. Gerne stehen wir Ihnen für naturkundliche Anfragen aller Art sowie zu Fragen zu  unseren  Veranstaltungen oder zu Ihrer Mitgliedschaft im NABU zur Verfügung und vermitteln Kontakt zu unseren NABU-Gruppen. Möchten Sie sich engagieren? Wir beraten Sie unverbindlich.


Beachten Sie auch unser Jahresprogramm für 2017 mit allen Veranstaltungen in der Region! 
Auf Wunsch schicken wir es gerne zu. Ansonsten verweisen wir auf die druckerfreundliche Version ohne Bilder, die weiter unten zum Download bereit steht.

 

Zurzeit ist einer unserer Mitarbeiter im Urlaub.  Bitte haben Sie Verständnis, sollte Ihre Anfrage nicht sofort bearbeitet werden können.


Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier.

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


Schwalbenairport Nahetal – Auszeichnung für Reiterhof Krapf/Ippesheim

Harald Krapf (links) und Rainer Michalski vom NABU mit Stute „Rebecca“, die mit stolzen 27 Jahren nun ihren verdienten Ruhestand auf dem Reiterhof genießt. Zahlreiche Menschen aus Bad Kreuznach und Umgebung haben auf ihr das Reiten gelernt.
Harald Krapf (links) und Rainer Michalski vom NABU mit Stute „Rebecca“, die mit stolzen 27 Jahren nun ihren verdienten Ruhestand auf dem Reiterhof genießt. Zahlreiche Menschen aus Bad Kreuznach und Umgebung haben auf ihr das Reiten gelernt.

Reger Flugbetrieb herrscht auf dem Reiterhof von Harald Krapf in Ippesheim, denn mehr als 50 Rauchschwalbennester befinden sich in den Stallungen und in der Reithalle, davon gut zwei Drittel zurzeit besetzt. Die große Anlage, die gleichzeitig Sitz des Reit- und Fahrclubs Bad Kreuznach ist, bietet den eleganten Fliegern ideale Bedingungen. Harald Krapf berichtet: „Jedes Jahr schlüpfen bei uns Hunderte von Jungvögeln, und im Herbst sitzt hier kurz vor dem Abflug in den Süden alles voller Schwalben. Sicher trifft dabei auch der eine oder andere Kleks mal ein Pferd oder einen Reiter und sicher machen die Vögel Dreck. Doch das ist nicht schlimm, denn Dreck kann man wegputzen. Für uns gehören Schwalben einfach dazu!“

 

Die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" zeichnet Menschen aus, die Schwalben willkommen heißen | Bild: NABU
Die Aktion "Schwalbenfreundliches Haus" zeichnet Menschen aus, die Schwalben willkommen heißen | Bild: NABU

 „So viele Schwalben, die auf einem Anwesen geduldet und als Mitbewohner geschätzt werden, sind heute schon eine kleine Sensation. Daher ist es uns eine besondere Ehre, Herrn Krapf im Rahmen unserer Aktion „Schwalbenfreundliches Haus“ mit der zugehörigen Plakette und einer Urkunde auszuzeichnen“, erklärt Rainer Michalski vom NABU Bad Kreuznach und Umgebung.

 

 

Früher galten Schwalben als Boten des Glücks, und noch immer gilt die erste aus dem afrikanischen Winterexil zurückgekehrte Schwalbe bei vielen als Anzeichen für den nahen Beginn der Freibadsaison. Docht trotz aller Sympathie gehen die Bestände von Mehl- und Rauchschwalbe seit Jahren kontinuierlich zurück. Wesentliche Ursachen hierzulande sind neben dem Rückgang der Insekten vor allem fehlende Nistmöglichkeiten und der Mangel an geeignetem Material für den Nestbau. Außen am Haus angebracht soll die bunte Plakette daher für den Schutz von Mehl- und Rauchschwalben werben und weitere Hausbesitzer für die Sommerboten gewinnen.

 

 

Doch wie können sich Schwalbenfreund darum bewerben? Rainer Michalski erklärt: „Haben auch Sie mehrere besetzte Mehl- oder Rauchschwalbennester am Haus und interessieren Sie sich für die Auszeichnung? Möchten Sie wissen, was Sie für die Schwalben tun können? Dann melden Sie sich unter 6731 547566 oder info@NABU-Rheinhessen.de bei der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe.“

 

Keine Angst vor giftigen Schlangen! Meldeaufruf

Ringelnatter fotografiert von Horst Filiz
Ringelnatter fotografiert von Horst Filiz

Bei Schlangen gehen die Meinungen weit auseinander. Manch einer findet sie eklig, für andere sind sie faszinierende Lebewesen. Ob an Bahndämmen, Trockenmauern, Wald- und Wegrändern, in Steinbrüchen, an Gewässern oder sogar in Gärten – in der warmen Jahreszeit können auch in Rheinhessen und dem Naheland mit etwas Glück Schlangen beobachtet werden.

 

 

„Schlingnatter und Ringelnatter leben an vielen Orten der Region, die Würfelnatter nur an der Nahe und die Äskulapnatter auf der anderen Rheinseite bei Rüdesheim und Wiesbaden. Diese Arten sind nicht giftig, und die Kreuzotter kommt hierzulande nicht vor“, erklärt Rainer Michalski von der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe in Albig. Wer hierzulande eine Schlange findet, könne also in der Regel davon ausgehen, dass es sich um eine harmlose Art handelt.

 

Leider gebe es immer noch Menschen, die Angst vor Schlangen hätten und die faszinierenden Tiere unrechtmäßig töten wollten. Die größere Gefahr für die heimischen Schlangen gehe allerdings von der Zerstörung ihrer Lebensräume aus. „Die fortschreitende Ausräumung der Landschaft hat Schlangen vielerorts selten werden lassen. Der massive Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft verringert noch zusätzlich ihre Nahrungsgrundlage“, erläutert Michalski. Deshalb seien mittlerweile alle rheinland-pfälzischen Schlangen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten zu finden.

 

Der NABU ruft die Bevölkerung zur Meldung von aktuellen Schlangenbeobachtungen aus der Region auf, denn die Datenlage sei vor allem in Rheinhessen lückenhaft. "Sinnvolle Schutzkonzepte kann man nur entwickeln, wenn man die Verbreitung kennt. Daher sind aktuelle Beobachtungen, so wichtig", erklärt Michalski.

 Beobachtungen mit Bildbeleg, Funddatum und möglichst genauer Beschreibung des Fundortes können gemeldet werden an die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig, Tel. 06731 547566, info@NABU-Rheinhessen.de. Damit die Artbestimmung leichter fällt hat der NABU ein informatives Faltblatt erstellt, das die heimischen Schlangen vorstellt. Es kann bei uns bestellt werden oder per Klick auf das linke Bild gedownloaded werden. Weitere Informationen zu unseren heimischen Arten finden Sie hier.

 

Mitmachen bei der Stunde der Gartenvögel 2017!

Quelle: Fotonatur
Quelle: Fotonatur

Welcher Vogel singt, zwitschert oder fliegt denn da? Um unsere heimische Vogelwelt unter die Lupe zu nehmen, findet vom 12. bis 14. Mai die bundesweite „Stunde der Gartenvögel“ statt. Zum 13. Mal ruft der NABU alle Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten, vom Balkon aus oder im Park zu beobachten, zu zählen und für eine gemeinsame Auswertung zu melden. Mehr als 44.000 Vogelfreunde hatten im vergangenen Jahr mitgemacht und insgesamt 1,09 Millionen Vögel beobachtet und gemeldet. Damit handelt es sich – gemeinsam mit der Schwesteraktion der „Stunde der Wintervögel“ – um Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion.

 

In Rheinhessen und dem Naheland wurden im letzten Jahr über 10000 Vögel in 300 Gärten gezählt.  Während der Haussperling in Mainz einen Sprung von Platz 5 auf Platz 3 machte, schaffte es der Grünfink in Worms noch unter die Top 5. Die fünf häufigsten Gartenvögel in Rheinhessen und dem Naheland sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

 

Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel 2015 und 2016
Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel 2015 und 2016

Jeder kann mitmachen – ob Vogelexperte oder Laie, ob alleine oder in der Gruppe. Und das geht so: Von jeder Vogelart wird nur die höchste Anzahl notiert, die im Laufe der Stunde gleichzeitig entdeckt werden kann. Ob Spatz, Elster oder Stieglitz – jede Beobachtung trägt zum Erfolg des Projekts bei. Denn je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Gartenvögel“ teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die schließlich Rückschlüsse auf schleichende Veränderungen unserer Artenvielfalt ermöglichen. Die gezählten Vögel können bis 22. Mai per Post (an NABU, Stunde der Gartenvögel, 10469 Berlin) oder im Internet unter www.stunde-der-gartenvoegel.de gemeldet werden. Auf der Homepage findet man außerdem nützliche Tipps zur Vogelbestimmung und die Ergebnisse nach Ende der Aktion.

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Bardo Petrys Naturgarten in Dromersheim

Für mehr Natur im Garten kann jeder etwas tun, das zeigt Bardo Petry vom NABU Bingen und Umgebung: In seinem Naturgarten findet man eine lebendige Tierwelt, bunte Blüten und heimische Sträucher. Anstatt mit Chemikalien gegen sie vorzugehen, arbeitet er mit der Natur. Im Rahmen der SWR-Sendung "natürlich" gibt Bardo Petry einen Einblick in seinen persönlichen Naturgarten und zeigt einfache Tricks für mehr Vielfalt im eigenen Garten.


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