NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Herzlich willkommen!


 

Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die NABU-Gruppen in Rheinhessen und Bad Kreuznach und ist Ansprechpartner für Ihre Fragen zu Natur und Naturschutz in der Region.
Möchten Sie sich über eine NABU-Veranstaltung informieren oder wollen Sie mit uns in der Natur aktiv werden? Möchten Sie eine besondere Beobachtung melden? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

 

NABU Rheinhessen-Nahe

Langgasse 91

55234 Albig

Tel.: 06731 547566

Fax: 06731 547565

info@NABU-Rheinhessen.de 

Montag bis Freitag 10-15 Uhr (sofern nicht im Außendienst)

 

Hinweis zum Datenschutz: 
Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe erhebt und verwendet Ihre Daten ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten und etwaigen Wünschen nach weiterer Kontaktaufnahme oder der Zusendung von Informationsmaterial nachzukommen.



Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


Delegation aus Japan zu Besuch beim NABU Worms-Wonnegau

Bild: Hiroto Ono
Bild: Hiroto Ono
Die Wanderfalken am Dom wurden von Delegationsmitglied Yuki Yoshida im Bild festgehalten.  Bild: R. Michalski
Die Wanderfalken am Dom wurden von Delegationsmitglied Yuki Yoshida im Bild festgehalten. Bild: R. Michalski

Bei typischem Novemberwetter besuchte eine Delegation japanischer Natur- und Umweltschützer am 11. November den NABU in Rheinhessen. Für ihre Verdienste in verschiedenen nicht-staatlichen Umweltorganisationen  wurden sie von der Umweltstiftung der Supermarktkette „Seven-Eleven“ mit einer einwöchigen Bildungsreise zu den Themen Natur- und Umweltschutz belohnt. Auf dem Programm stand diesmal ein Besuch der innerstädtischen Projekte des NABU Worms-Wonnegau. Am Dom stellten Matthias Bösl und Dr. Hilmar Kienzl der trotz Wind und Kälte sehr interessierten Gruppe die gelungenen Maßnahmen für Mauersegler und Wanderfalken vor während sich am Himmel Wanderfalken und Krähen eine Verfolgungsjagd lieferten. Im Anschluss ging es zum Hauptgebäude  des Energieversorgers EWR. Das Unternehmen war von den Wormser Umweltverbänden für die naturnahe Gestaltung des Geländes um das Hauptgebäude mit dem "Wormser Umweltstar" ausgezeichnet worden. Hier erläuterten Jutta Wostbrock (NABU) und Erik Müller (EWR) das gelungene Projekt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter zur NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe in Albig, wo das Thema Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Fokus stand. Bei einer Kellerbesichtigung und einer Weinprobe im Albiger Weingut Jung & Knobloch ging es um das hochaktuelle Thema Nachhaltigkeit. Die zahlreichen Maßnahmen zur Energieeinsparung ließen nicht nur die japanischen Gäste staunen. Der gelungene Tag endete bei einem gemeinsamen Abendessen in Mainz. 

NABU würdigt Katholische Kirchengemeinde St. Pirmin in Eimsheim für Artenschutz

Von links nach rechts: Barbara Geiger, Pfarrer Markus Warsberg, Wolfgang Schmitt und Uwe Zentel. Bild: Katja Zentel
Von links nach rechts: Barbara Geiger, Pfarrer Markus Warsberg, Wolfgang Schmitt und Uwe Zentel. Bild: Katja Zentel

 

Während im Erdgeschoss Gottesdienst gefeiert oder ein Bund fürs Leben geschlossen wird, ziehen in den oberen Stockwerken weitere treue Kirchgänger ihren Nachwuchs groß. Und das fast unbemerkt. 

Seit fünf Jahren bietet der Kirchturm von St. Pirmin in Eimsheim Lebensraum für Schleiereule und Turmfalke. Eulenfreunde des NABU Rhein-Selz installierten im Februar 2014 jeweils einen Nistkasten für Schleiereulen und Turmfalken im Kirchturm. Seitdem konnten mindestens 24 junge Schleiereulen und 15 junge Turmfalken flügge werden.

Im Anschluss an die Sonntagsmesse Anfang November wurde das Projekt der Kirchengemeinde durch die NABU-Vorsitzende Barbara Geiger und Eulenschützer Uwe Zentel vorgestellt. Anschließend erhielten Pfarrer Markus Warsberg und Wolfgang Schmitt vom Küsterteam der Pfarrgemeinde die Ehrenurkunde und Plakette zur Aktion. 
So wurde die unkomplizierte Unterstützung von Seiten der katholischen Kirchengemeinde und im Besonderen von Familie Schmitt gewürdigt.

Mit der Aktion „Lebensraum Kirchturm“ setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten ein. Denn Kirchtürme sind optimale Orte, um Niststätten für Schleiereulen, Turmfalken, Fledermäuse, und Dohlen sowie auch für weitere Arten wie z.B. Mauersegler, Schwalben oder Spatzen einzurichten. Schleiereulen sind auf Kirchtürme ganz besonders angewiesen, da die modernen Scheunen keine Brutplätze oder Schlafplätze mehr bieten. Auch unsere Turmfalken als Felsbrüter finden Kirchtürme deswegen richtig gut.  

Ins Leben gerufen wurde die Aktion im Jahr 2007 mit dem Beratungsausschuss für das deutsche Glockenwesen. Seitdem wurden bundesweit über 1000 Kirchen ausgezeichnet. Kirchen, die sich durch Schutz, Erhaltung oder Neuschaffung von Nistmöglichkeiten besonders für den Artenschutz einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine Plakette, die sie an ihrer Kirche anbringen können.

Bisher wurden in der Verbandsgemeinde Rhein-Selz folgende Kirchen ausgezeichnet:

Evangelische Kirche in Dienheim, Katharinenkirche Oppenheim, Evangelische Kirche Dexheim, Evangelische Kirche Friesenheim und die Evangelische Kirche in Schwabsburg.

 

 

 

Sehenswerter Vortrag: Schmetterlinge im Kreis Mainz-Bingen

Von links nach rechts: Aurorafalter, Schachbrett, Landkärtchen, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Kurzschwänziger Bläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Admiral, Tagpfauenauge  - alle Bilder von Wolfgang Düring
Von links nach rechts: Aurorafalter, Schachbrett, Landkärtchen, Kleiner Fuchs, Zitronenfalter, Kurzschwänziger Bläuling, Kleines Wiesenvögelchen, Admiral, Tagpfauenauge - alle Bilder von Wolfgang Düring

Für Dienstag, 5. November um 19 Uhr lädt der NABU Rhein-Selz alle Naturfreunde zu einem Vortrag der ganz besonderen Art: Schmetterlinge sind die auffälligsten und für viele Menschen auch die schönsten Insekten überhaupt. Der Schmetterlingsexperte Wolfgang Düring stellt in zahlreichen faszinierenden Bildern die bunte Artenvielfalt, Entwicklungsformen und Lebensweise der Tagfalter im Kreis Mainz-Bingen vor. Sehen Sie nicht nur die Schmetterlinge, sondern auch ihre Eier und Raupen in detailreichen Makroaufnahmen! Natürlich kommt im Vortrag auch das Thema Naturschutz nicht zu kurz, denn der Schutz der Insekten ist heute wichtiger denn je. Veranstaltungsort ist das Altenzentrum der Stiftung Zivilhospital, Jakob-Steffan-Platz 1 in Oppenheim. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos, für freiwillige Spenden für den Naturschutz steht eine Spendenbox bereit.

Ausgebüxt oder blinder Passagier? Exotische Heuschrecke in Rheinhessen

Ägyptische Knarrschrecke, gefunden in Wöllstein.   Bild: H.Sporrenberg
Ägyptische Knarrschrecke, gefunden in Wöllstein. Bild: H.Sporrenberg

Eine besondere Entdeckung machte eine ältere Dame aus Wöllstein Anfang Oktober auf ihrer Terrasse: Da saß eine mit gut acht Zentimetern Länge beeindruckend große Heuschrecke.  Doch ein Heupferd war das nicht! Der erfahrenen Naturfreundin fiel sofort auf, dass dieses Tier nicht zu einer heimischen Art gehört. Daher  machte sie Fotos und meldete ihren Fund an die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe.  NABU-Mitarbeiter Rainer Michalski bestimmte das Tier als Ägyptische Knarrschrecke (Anacridium aegyptium), der Heuschreckenexperte Dr. Carsten Renker vom Naturhistorischen Museum Mainz bestätigte die Bestimmung.
Nachweise dieser Art aus Deutschland gibt es bisher nur wenige, denn eigentlich ist sie im Mittelmeergebiet zu Hause. Dort zählt sie zu den häufigen Heuschreckenarten und ist in mit lockerer Vegetation bestandenem Gras- und Buschland zu finden. Doch wie kommt sie dann nach Wöllstein? Einerseits reisen immer wieder einzelne Tiere  als blinde Passagiere  mit Warentransporten bei uns ein.  Andererseits werden Ägyptische Knarrschrecken als Futtertiere für Reptilien immer beliebter und es gibt einen regen Handel damit. Zurzeit sind die Winter in Rheinhessen noch zu kalt für diese Art, doch wer weiß, was der Klimawandel noch bewirkt?