NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe


 

Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die NABU-Gruppen in Rheinhessen und Bad Kreuznach und ist Ansprechpartner für Ihre Fragen zu Natur und Naturschutz in der Region.
Möchten Sie sich über eine NABU-Veranstaltung informieren oder wollen Sie mit uns in der Natur aktiv werden? Möchten Sie eine besondere Beobachtung melden? Dann sind Sie bei uns an der richtigen Adresse!

 

NABU Rheinhessen-Nahe

Langgasse 91

55234 Albig

Tel.: 06731 547566

Fax: 06731 547565

info@NABU-Rheinhessen.de 

 

Hinweis zum Datenschutz: 
Die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe erhebt und verwendet Ihre Daten ausschließlich, um Ihre Anfrage zu beantworten und etwaigen Wünschen nach weiterer Kontaktaufnahme oder der Zusendung von Informationsmaterial nachzukommen.

 



Wildtier gefunden - was tun?

Fledermaus gefunden

Fledermaus-Hotline des NABU:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse gibts hier

Bilch gefunden

Garten-, Baum- oder Siebenschläfer: Unter

wildstationbilche.de

finden Sie zahlreiche Informationen.  Erstmaßnahmen zur Versorgung eines gefundenen Bilches finden sie hier

Jungvogel gefunden 

Wann brauchen Jungvögel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

wildvogelhilfe.org

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Wildvogelfund.  Weitere Infos hier

Igel gefunden 

Wann brauchen Igel unsere Hilfe und wann nicht? Unter

proigel.de/

finden Sie detaillierte Antworten rund um den Igelfund.  Weitere Infos hier.


Sie fühlen sich trotzdem unsicher? Nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf!


Meldungen Juli 2022

 

 

 

Vielerorts ist aktuell ein hohes, schrilles „srieh srieh” zu vernehmen, und wer nach oben schaut, kann dem Sozialverhalten der Mauersegler zuschauen, dass als “Screaming Party” bezeichnet wird. Dabei fliegen die Mauersegler im Schwarm dicht und mit hoher Geschwindigkeit an ihren Nistplätzen vorbei und kreisen am Himmel, wie hier zu sehen in Bad Kreuznach. 

Habt ihr das soziale Flugspiel der Mauersegler auch schon beobachten können?


Und, erkennt ihr es?  Zugegebenermaßen ist dieses Exemplar schon etwas abgeflogen. Meistens trifft man es außerdem beim Nektar saugen an. Es stammt aus dem Mittelmeerraum, fühlt sich aber schon seit einigen Jahren klimawandelbedingt auch bei uns sehr wohl: das Taubenschwänzchen! Wenn es fliegt, sieht es aus wie ein Kolibri, ist in Wahrheit ein tagaktiver Schmetterling, der zu den Schwärmern gehört. Es steuert vor allem Blüten mit langem Kelch an, weil es da den Vorteil seines langen Saugrüssels gegenüber kurzrüssligen Insekten am besten ausspielen kann. Gerne kommen die Taubenschwänzchen in Gärten, wo sie an Geranien, an Lichtnelken, Phlox und Sommerflieder Nektar tanken. In Rheinhessen werden sie durch unser warmes Klima relativ häufig gesichtet, so wie dieses Exemplar in Bad Kreuznach. Foto: Rainer Michalski

Habt ihr schon unterschrieben?
Lennebergwald und Mainzer Sand erhalten - Kein Ausbau der A 643 im Naturschutzgebiet!

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hält weiter am sechsspurigen Ausbau der A 643 mitten durch den Lennebergwald und den Mainzer Sand fest. Unsere Naturschutzgebiete und Wälder sind bereits heute durch den Klimawandel stark geschädigt. Der Lennebergwald und der Mainzer Sand sind als ein einzigartiger Naturschutzraum, der höchsten Schutz auf europäischer Ebene genießt, in Gefahr zerstört zu werden.

 

 

 

 


Fordern Sie deswegen mit uns Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf:
🌳 Stoppen Sie den Ausbau der A 643.
🌳 Setzen Sie das laufende Planfeststellungsverfahren aus.
🌳 Verhindern Sie die weitere Zerstörung des Mainzer Sandes und des Lennebergwaldes.
🌳 Setzen Sie sich für eine attraktive und intelligente Verkehrswende ein, die Fußgänger, Radfahrer, den ÖPNV und die Bahn fördert und nicht den weiteren Ausbau von Autobahnen.

Mehr Infos und Link zur Petition hier!


Der Natur Raum gegeben - Seniorenzentrum vom NABU ausgezeichnet

 

"Eigentlich ist diese Auszeichnung viel zu wenig", sagte Rainer Michalski vom NABU Bad Kreuznach und Umgebung bei der Verleihung der Plakette zur Aktion "Fledermäuse willkommen" an das Paritätische Seniorenzentrum Langenlonsheim am letzten Dienstag. Denn zum Wohl der Natur hat sich viel getan auf dem Gelände der Einrichtung. Auf Initiative von Angela Muhl, die in der Verwaltung des Zentrums tätig ist, wurde der Garten durch zahlreiche Verbesserungen zu einer Oase für die heimische Tierwelt. Möglich wurde das ehrgeizige Vorhaben durch die finanzielle Unterstützung der Geschäftsleitung, die Einsätze der Mitglieder der ehrenamtlichen Teich-Gruppe, (Helfer aus dem Förderverein und der Belegschaft des Zentrums) sowie der fachlichen Begleitung durch den NABU.

 

So entstanden seit Jahresbeginn in vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden eine große Blumenwiese, ein Insektenhotel, eine Eidechsenburg und ein Totholzhaufen. Am hauseigenen Teich wurde ein Teil der üppigen Vegetation entfernt. Nistkästen für Vögel und Fledermäuse sowie vom NABU Bad Kreuznach gestiftete Infotafeln zu den einzelnen Bausteinen des Biotopkomlexes runden das Projekt ab. Und der Aufwand hat sich schon gelohnt: Das Insektenhotel wurde von Wildbienen besiedelt, auf der neuen Wiese blühen die ersten Blumen, Eidechsen wurden gesichtet und der Teich ist voller Leben. Auch ein Teil der Nistkästen wurde bereits angenommen. Doch die Fledermäuse haben sich vorerst in den Rollladenkasten rund uns Haus  eingenistet. Für dieses herausragende Engagement wurde das Seniorenzentrum nun vom NABU mit Plakette und Urkunde zur Aktion "Fledermäuse willkommen" geehrt. Christoph Loré, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (GFA) mbH, und Horst Schumacher, Leiter der Einrichtung, nahmen die Auszeichnung entgegen. "Das ist das erste, aber hoffentlich nicht das letzte Mal, dass wir eine Zertifizierung im Bereich Naturschutz erhalten", berichtete Lorė . Man kann gespannt sein!

 

 

Ligusterschwärmer von P. Wickenheiser in Pfeddersheim
Ligusterschwärmer von P. Wickenheiser in Pfeddersheim

 

Es ist Schwärmer-Zeit! Da sie nachts unterwegs sind, kriegt man sie jedoch nur selten zu Gesicht. Schwärmer gehören zu den besten Fliegern unter den Schmetterlingen. Ihr muskulöser, stromlinienförmiger Körper gibt die nötige Kraft zu schnellen Schlägen, so dass sie im Flug nur als Schimmer zu sehen sind.

 

In den letzten Tagen gingen einige Schwärmer-Meldungen mit Belegbildern bei uns ein. Habt ihr auch einen Schwärmer in den letzten Tagen entdeckt? Dann sendet uns gerne eure Beobachtung zu oder tragt sie in den naturgucker ein!

 

 

 

Meldungen Juni 2022

„Fledermäuse willkommen“ in Bad Münster am Stein und Staudernheim!
Schon seit Jahrzehnten wird die evangelische Kirche von Bad Münster am Stein von besonderen Kirchgängern bewohnt: Jahr für Jahr finden sich im Turm Weibchen einer selten gewordenen Fledermausart namens „Graues Langohr“ ein, die dort ungestört vom Trubel der Welt ihre Jungen zur Welt bringen und aufziehen. Nun wurde die Kirchengemeinde für dieses konfliktfreie Miteinander vom NABU Rheinland-Pfalz im Rahmen der Aktion „Fledermäuse willkommen“ ausgezeichnet.
Pfarrerin Katy Christmann nahm die Urkunde von NABU-Fledermausbotschafterin Kerstin Krämer entgegen. Ein wichtiger Teil der Auszeichnung ist eine freundlich gestaltete Plakette, die in Zukunft an der Fassade der Kirche für den Schutz der Fledermäuse wirbt.

Eine weitere Auszeichnung ging an die katholische Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer in Staudernheim. Auch in dieser Gemeinde sind Graue Langohren seit langer Zeit zu Hause, doch haben sie sich gleich an zwei Stellen eingenistet: Je eine Wochenstube gibt es auf dem Dachboden der Kirche und des Pfarrhauses. Petra Fey, stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates, nahm die Auszeichnung entgegen. „Zwei so eng beieinander liegende Fledermausquartiere dieser Art sind ungewöhnlich. Wir danken der Gemeinde, dass sie den Tieren einen sicheren Unterschlupf bietet“, erläutert Kerstin Krämer, die sich mit weiteren Naturschützern im Kreis Bad Kreuznach für die geheimnisvollen Nachtjäger engagiert. Die Duldung von Fledermausquartieren ist leider keine Selbstverständlichkeit. Viele der 21 in Rheinland-Pfalz heimischen Fledermausarten seien als Mitbewohner von Gebäuden auf den guten Willen von uns Menschen angewiesen. Doch etliche seit langer Zeit angestammte Wohnmöglichkeiten gingen bei Sanierungsmaßnahmen verloren, neue würden dagegen kaum angeboten. Umso wichtiger sei der Erhalt der Bestehenden. Auf der Webseite des NABU Rheinland-Pfalz können sich Besitzer von Fledermausquartieren über ein bereitgestelltes Formular für die Auszeichnung bewerben. Die Aktion wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität im Rahmen der „Aktion Grün“ gefördert.
📷 Graues Langohr: Dietmar Nill/NABU
📷 Katy Christmann (Bad Münster am Stein) und Petra Fey (Staudernheim): Kerstin Krämer
 


Der Insektensommer ist gestartet – seid ihr dabei?
Insekten sind unverzichtbar - für uns Menschen und die gesamte Natur. Studien zeigen, dass ihre Zahl in Deutschland deutlich zurückgeht. Daher startet der NABU vom 3. bis zum 12. Juni erneut eine große Insektenzählung! Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Vielfalt der Insekten in ihrer Umgebung zu zählen und unter www.insektensommer.de online zu melden.

Auf 8 Arten soll besonders geachtet werden: Admiral, Tagpfauenauge, Steinhummel, Hainschwebfliege, Asiatischer Marienkäfer, Lederwanze, Blutzikade und Florfliege. Das Tagpfauenauge auf unserem heutigen Beitragsbild wurde im Rahmen unseres Fotowettbewerbs vor zwei Jahren von Friedhelm Schnieder in Gensingen aufgenommen.
Zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld oder Gewässer – wichtig ist jedoch, dass es viele Blüten gibt, die Insekten anlocken. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus, aber es geht auch kleiner. Gezählt wird eine Stunde lang.

Die Daten werden in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Beobachtungsplattform Naturgucker.de erfasst, vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

📷 Tagpfauenauge: Friedhelm Schnieder

📷 Schwebfliege: Elisabeth Schröder


Meldungen Mai 2022

Spendenaktion der Mainzer Mobilität:
Den beliebten Graffiti-Bus der Mainzer Mobilität mit Motiven zum Thema „Klimaschutz in Mainz“ gibt es nun auch als Modellbus zu erwerben!

Passend zum Thema des rollenden Klimabotschafters spendet die Mainzer Mobilität 20 Euro je verkauften Bus an den NABU Mainz und Umgebung e.V.
Insgesamt stehen über den Onlineshop „heimatschatz Mainz“ 300 Graffiti-Modellbusse zum Verkauf. !

Mit dieser Spendenaktion möchte die Mainzer Mobilität erneut auf positive Art und Weise die Aufmerksamkeit auf das Thema „Klimaschutz in Mainz“ lenken und zudem mit der Spende den in Sachen Naturschutz lokal agierenden NABU Mainz und Umgebung e.V. aktiv unterstützen. Die Erlöse aus dieser Spendenaktion werden die lokalen Naturschutzprojekte zum Erhalt wertvoller Biotopflächen und Artenschutzmaßnahmen nachhaltig unterstützen.


Seit August 2021 gibt es nun schon in den Straßen von Mainz und Umgebung den mit Graffiti gestalteten Bus zu bestaunen. Die Mainzer Mobilität hatte hierfür die beiden erfahrenen Graffitikünstler Leif-Eric Möller (aka Leif.Lines) und Moritz Overbeck (aka Buitates) beauftragt, ein Motiv zu entwickeln, an dem Passanten und Fahrgäste Freude haben und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt. Denn gerade die Nutzung des ÖPNV statt dem eigenen PKW kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen von Klimaschutzzielen leisten.


Fledermäuse willkommen in Mainz-Ebersheim: Im Rahmen des NABU Projekts „Fledermäuse Willkommen“ und „Lebensraum Kirchturm“ wurde die St. Laurentius Kirche in Mainz-Ebersheim ausgezeichnet.

Gerhard Schmoch, stellvertretender Vorsitzender des NABU Mainz und Umgebung, überreichte Herrn Blüm, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates Ebersheim, neben den Urkunden die dazugehörigen Plaketten, die zukünftig die Fassade der Kirche schmücken werden.

Am Kirchturm wurden auf Wunsch der Pfarrgemeinde mit Unterstützung des NABU Mainz und Umgebung zwei Brutkästen für Falken angebracht. Die Eigeninitiative der Pfarrgemeinde wurde auch prompt mit der Entdeckung einer Wochenstube Brauner Langohren belohnt (zweites Foto). 🦇

Viele Tierarten leiden zunehmend unter Wohnungsnot. Der Platz für Natur wird besonders in Ballungszentren zunehmend rar. Umso wertvoller ist die Bereitstellung von Nistmöglichkeiten für den Artenschutz.
Der NABU Rheinland-Pfalz zeichnet Personen aus, die sich im Fledermausschutz einsetzten, in dem sie bestehende Quartiere erhalten oder neue anbieten. Auf der Webseite des NABU Rheinland-Pfalz kann man sich über ein bereitgestelltes Formular bewerben. Diese Aktion wird vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität im Rahmen der „Aktion Grün“ gefördert.


 

 

 

 

 

Mit Augenmerk auf die heimische Gartenvielfalt und für mehr Biodiversität: Mitte Mai gab es in Langenlonsheim jede Menge Praxistipps für mehr Artenvielfalt in unseren Gärten. Bei einer Pflanzentauschbörse wurden von Pflanzenfreunden, dem NABU, und dem Naturgarten e.V. fachkundige Anleitungen, Informationsmaterialien und jede Menge eigene Erfahrungen weitergegeben.

 

 

 

 


Viele Besucher entdeckten neue Pflanzen, die jetzt ihren eigenen Garten bereichern. Dabei ploppten auch interessante Fragen auf:


🌼 Was sollte man beachten, wenn eine artenreiche Wiese oder eine Wildkräuterfläche entstehen soll?

🐦 Warum ist eine "wilde Ecke" als Minilebensraum im Garten so wichtig?

🦔 Warum sollte auf künstliche Düngemittel verzichtet werden und eher auf Kompost zurückgegriffen werden?

🌳 Wie kommen wir von dem üblichen, gemulchten Einheitsgrün weg zu mehr heimischer Artenvielfalt?

Tipps zu den genannten Themen gibt’s auf
www.nabu.de!

 

Fotos: Katja Lemmer



Bei einigen Bruten ist es bereits so weit: Viele Jungvögel haben das Nest schon verlassen und betteln am Boden nach Futter. Die meisten Jungvögel verlassen ihr Nest bevor sie fliegen können und verteilen sich in der Umgebung. Mit den Eltern halten sie durch leise Rufe Kontakt und werden von den Eltern noch weiter gefüttert.  Auf dem Foto wird beispielsweise ein junger Spatz noch vom Elternteil gefüttert. Nur ganz selten sind Jungvögel tatsächlich verlassen. Lediglich wenn Gefahr im Verzug ist, sollte man Jungvögel an einem geschützten Platz in der Nähe absetzen. Und erst, wenn nach mehrstündiger genauer Beobachtung kein Zweifel besteht, dass das Junge nicht mehr versorgt wird (oder ihr euch sicher seid, dass der Vogel verletzt ist) sollte es in Obhut genommen werden.
Foto: Peter Trentz/naturgucker.de

Seit März ist das neue NABU-Zentrum Rheinauen (Mainzer Straße 302) für BesucherInnen geöffnet. Wart ihr schon dort? Der „Tag der offenen Tür“ an diesem Samstag (7. Mai) ist eine ideale Gelegenheit, mal vorbeizuschauen! Von 11 bis 17 Uhr sind die Türen geöffnet.


Von Dienstag bis Freitag (9.00 bis 16.00 Uhr) können der Infopunkt und die kleine Ausstellung zum Oberrhein besucht werden, ebenso das Außengelände AuenLand. Auch der NABU-Shop und eine kleine Fairtrade-Snackbar haben geöffnet. An Wochenenden (Sa/So) hat zusätzlich das ehrenamtlich betriebene Café AuenBlick zwischen 13.00 und 17.00 Uhr geöffnet.


Abendliche Amphibienexkursion in Dienheim am 07. Mai 2022 um 19:30 Uhr | Unsere nachtaktiven Lurche können am Besten in der Dämmerung und Dunkelheit beobachtet werden. Bis die Sonne gegen 21:30 Uhr untergeht erkunden wir den Lebensraum und erfahren Wichtiges zu Lebensweise und Schutzmaßnahmen.
Diese Exkursion ist auch sehr gut für Kinder geeignet.
Wir treffen uns am Samstag, den 7. Mai um 19:30 Uhr am Parkplatz neben der evangelischen Kirche in
Dienheim (Am Ehrenmal 5 in 55276 Dienheim). Nach einem kurzen Fußmarsch von ca. 15 Minuten erreichen wir die Laichgewässer. Bitte denkt an Taschenlampen, festes Schuhwerk oder Gummistiefel sowie angepasste
Kleidung. Auch Mückenschutz kann notwendig sein.

Noch Fragen? Schreibt uns eine Nachricht!


Es ist wieder da: unser Jahresprogramm für alle NABU Veranstaltungen in Rheinhessen und dem Naheland!
Auf unserer Homepage www.nabu-rheinhessen.de (Link in Bio) könnt ihr es ab sofort downloaden.
Aufgrund der bekannten Corona-Lage können wir leider keine Garantie geben, ob alle Veranstaltungen zum genannten Termin stattfinden. Bitte informiert euch in jedem Fall vorher bei den jeweils genannten NABU-Gruppen bzw. Kontaktangaben. Viele Veranstaltungen können in diesem Jahr nur mit vorheriger Anmeldung besucht werden. Beim Besuch der Veranstaltungen gelten selbstverständlich die jeweils aktuellen Hygieneregeln. Auch auf www.nabu.de findet ihr zahlreiche Termine rund um die Natur!

Die NABU Gruppen freuen sich auf euch 🌸


Meldungen April 2022

 

Heimat gesucht! Für die Unterbringung ihrer Geräte und Fahrzeuge sucht der NABU Rhein-Selz nach wie vor nach einer alten Scheune oder einem überdachten Hof in der näheren Umgebung von Nierstein, Schwabsburg und Richtung Oppenheim. 

Der ehemalige Unterschlupf fiel vor einiger Zeit wegen Verkauf und danach Eigenbedarf des Anwesens leider weg. 

Ihr könnt weiterhelfen? Dann schreibt uns gerne eine private Nachricht oder wendet euch direkt an den NABU Rhein-Selz (jugendstil58@web.de)


 

Paarung an der Nisthilfe: Die Gehörnte Mauerbiene (Osmia cornuta) gehört mit ihrem tiefschwarzen, dicht bepelzten Körper und der leuchtend rostroten Hinterleibsspitze zu einer der auffälligsten Wildbienen des Frühjahrs und nimmt sehr gerne Nisthilfen aus Schilf oder gebohrte Gänge im Holz (8-10 mm) an. Erst nach der Paarung – hier übrigens beobachtet im Botanischen Garten in Mainz, wo es ein großes Insektenhotel und eine sehr hohe Vielfalt an Wildbienenarten gibt – beginnen die Weibchen mit dem Nestbau. Wer noch eine Nisthilfe aufhängen möchte, ist für diese Art zwar spät dran – aber noch nicht zu spät für all die anderen Wildbienenarten, die solche Nisthilfen nutzen! Auf dem zweiten Bild findet ihr einige Tipps für den Bau eure eigene Wildbienen-Luxuswohnung!
📷  Elisabeth Schröder

Mainz könnte Fahrradstadt werden –so geht es!
Unter diesem Motto hatte das Mainzer Radfahrforum (MRF) vor gut einem Jahr der Stadtspitze, vertreten durch Oberbürgermeister Herrn Ebling und Verkehrsdezernentin Frau Eder die Ergebnisse des Mapathon-Projekts „Ein Radwegenetz für Mainz“ überreicht. Unter Beteiligung der Verbände des MRF und vieler Bürger:innen wurde in diesem Projekt ein Radwegenetz für Mainz mit Verbindungen ins Umland erstellt. Alle konzipierten Radverbindungen wurden in einer Karte eingetragen und es wurde ein zugehöriges Konzept ausgearbeitet.
Zum 1. Geburtstag des Mapathon-Projektes stellt das MRF die Fortentwicklung des Projektes vor und lädt herzlich zu einer virtuellen Informationsveranstaltung am 20. April 2022 um 18 Uhr ein.


 

Das Buschwindröschen ist ein wild wachsendes, heimisches Pflänzchen, dass nun im Frühjahr oft in unseren Laubwäldern zu blühen beginnt – wie hier im Vorholz bei Nieder-Wiesen.

Denn noch sind die Bäume unbelaubt – so können die Pflanzen die ersten Sonnenstrahlen des Jahres optimal nutzen. Auch im Garten eignen sie sich mit ihrer Höhe von rund zehn Zentimetern gut als früh blühende Bodendecker im Halbschatten vor und zwischen Gehölzen.

 

 

📷 Elisabeth Schröder


 

 

 

 

Die NAJU Rheinland-Pfalz verlost Tickets für die Mitmachausstellung „Expedition Erde; im Reich von Maulwurf und Regenwurm“ im Historischen Museum der Pfalz in Speyer.

Schickt dafür ein selbstgemachtes Foto von einem Maulwurfhügel mit einem Spruch zum Schutz unserer Böden! Weitere Infos findet ihr auf dem zweiten Bild.


In einem gemeinsamen Projekt der Stadt Bad Kreuznach, der IGS Sophie Sondhelm und des NABU Bad Kreuznach wurde vor kurzem eine Hecke im Bürgerpark angelegt. Sieben Schüler*innen der Umwelt AG packten tatkräftig mit an als es hieß, die folgenden heimischen Arten in die Erde zu bringen:
Dreilappiger Ahorn, Gemeine Felsenbirne, Kornelkirsche, Weißdorn, Sanddorn, verschiedene Wildrosenarten, Wolliger Schneeball und Niedrige Purpur-Weide – alle für Insekten und auch Vögel attraktiv.


Gespendet wurden die Bäume vom Rotary Club Bad Kreuznach. Im Frühjahr werden schon die ersten Blüten zu bewundern sein!


Die Brutzeit der Wanderfalken ist in vollem Gange: seit ein paar Tagen auch im Nord-Ost-Turm des Wormser Doms!

Bereits seit Mitte Februar war ein Falkenpaar zu beobachten, das regelmäßig den Nistplatz aufsuchte. Und das Hoffen hat sich gelohnt: Vier Eier wurden inzwischen gelegt und die Falken brüten nun fleißig aus. 

Mit Hilfe einer Webcam kann man immer mal wieder live ins Geschehen reinschauen. Den Link findet ihr heute in unserer Bio oder ihr schaut unter www.worms.de/neu-de/service/webcams/webcam-wanderfalken/index.php nach.


Am Sonntag haben Wolfgang Brüning und Paul Kinder vom NABU Bad Kreuznach und Umgebung mit tatkräftiger Unterstützung durch begeisterte NAJUs drei spezielle Nistkästen für den Vogel des Jahres aufgehängt. Denn die Wiedehopfe kommen zurzeit aus ihrem Überwinterungsgebiet zurück und schauen unterwegs gerne mal nach einer geeigneten Nistgelegenheit. 

Der Wiedehopf benötigt vielfältige, halboffene Landschaften mit vielen Insekten. Weinberge, Obstgärten und Böschungen mit lockerer Vegetationdecke besiedelt  er gerne. Er hat es gerne warm, daher kommt er in Deutschland nur in wenigen Regionen vor. Dazu zählt neben dem Brutgebiet am Kaiserstuhl auch Rheinhessen, doch es gab in den letzten Jahren auch einen Brutnachweis an der unteren Nahe und einen Brutverdacht bei Bad Kreuznach. Während des Vogelzuges im Spätsommer und im April sind Sichtungen auch in Gärten und Siedlungen möglich.

📷 Wiedehopf: Paul Gläser



Meldungen März 2022

 

 

 

 

Seid dabei, wenn es wieder heißt: Streiken für‘s Klima! Die Demo startet am Freitag, dem 25. März um 14:00 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof im Zeichen von Klimagerechtigkeit, Frieden und natürlich einem konsequenten und schnellen Ausbau von erneuerbaren Energien.


Habt ihr es auch im Garten – das Kleinblättrige Immergrün? Es ist ein immergrüner Bodendecker und bietet unseren heimischen Insekten zusammen mit anderen Frühblühern den ersten Nektar im Jahr. Dieses haben wir am Rande eines Mainzer Vorgartens entdeckt.

Mit bodendeckenden Arten wie dem Kleinen Immergrün könnt ihr in eurem Garten geschickt allerlei unerwünschte "Un"kräuter verhindern. Auch Efeu, Kriechender Günsel und das Pfennigkraut eignen sich als Bodendecker im Gartenbeet!

 

📷 Elisabeth Schröder


 

 

 

PETITION: Lennebergwald und Mainzer Sand erhalten - Kein Ausbau der A 643 im Naturschutzgebiet!

Bundesverkehrsminister Volker Wissing hält weiter am sechsspurigen Ausbau der A 643 mitten durch den Lennebergwald und den Mainzer Sand fest. Unsere Naturschutzgebiete und Wälder sind bereits heute durch den Klimawandel stark geschädigt. Der Lennebergwald und der Mainzer Sand sind als ein einzigartiger Naturschutzraum, der höchsten Schutz auf europäischer Ebene genießt, in Gefahr zerstört zu werden.

 

 

 

Fordern Sie deswegen mit uns Bundesverkehrsminister Volker Wissing auf:
🌳 Stoppen Sie den Ausbau der A 643.
🌳 Setzen Sie das laufende Planfeststellungsverfahren aus.
🌳 Verhindern Sie die weitere Zerstörung des Mainzer Sandes und des Lennebergwaldes.
🌳 Setzen Sie sich für eine attraktive und intelligente Verkehrswende ein, die Fußgänger, Radfahrer, den ÖPNV und die Bahn fördert und nicht den weiteren Ausbau von Autobahnen.

Mehr Infos findet ihr hier.


In einem gemeinsamen Projekt der Stadt Bad Kreuznach, der IGS Sophie Sondhelm und des NABU Bad Kreuznach wurde vor kurzem eine Hecke im Bürgerpark angelegt. Sieben Schüler*innen der Umwelt AG packten tatkräftig mit an als es hieß, die folgenden heimischen Arten in die Erde zu bringen:
Dreilappiger Ahorn, Gemeine Felsenbirne, Kornelkirsche, Weißdorn, Sanddorn, verschiedene Wildrosenarten, Wolliger Schneeball und Niedrige Purpur-Weide – alle für Insekten und auch Vögel attraktiv.


Gespendet wurden die Bäume vom Rotary Club Bad Kreuznach. Im Frühjahr werden schon die ersten Blüten zu bewundern sein!


Wer jetzt einen leuchtend gelb blühenden Busch sieht, der sieht höchstwahrscheinlich eine Kornelkirsche. Der früh blühende Strauch ist - im Gegensatz zur häufig gepflanzten Forsythie - eine einheimische Art mit großem Nutzen für Insekten und Vögel. Neben dem Blütenschmuck punktet der attraktive Strauch auch mit seinen Früchten, die nicht nur Vögeln schmecken, sondern auch uns Menschen!

📷 Rainer Michalski  


Samstag vor zwei Wochen haben die Aktiven des NABU Bad Kreuznach eine Benjeshecke angelegt, um weitere illegale Müllablagerungen auf einem der Grundstücke zu erschweren. Immer wieder waren in dem Hang in den letzten Jahren Gartenabfälle und Bauschutt abgekippt worden. Das dafür notwendige Material kam von unserem Nachbargrundstück, auf dem mehrere Felsenkirschen freigestellt wurden, die unter dem üppig gewachsenen Hartriegel zu verschwinden drohten. Dort wurde auch ein Teil des Gebüschs auf Stock gesetzt, damit die im unteren Bereich komplett verkahlten Büsche wieder dicht austreiben.

📷 R Michalski /NABU Bad Kreuznach



Meldungen Februar 2022

Die Vorfreude auf den Frühling ist groß, und an manchen Ecken lassen sich schon die ersten Blüten blicken. So auch in Mainz: Das Foto der knallgelben Winterlinge machte Anja Rösner am ersten Februar-Wochenende im Botanischen Garten in Mainz. Inzwischen sind die Winterlinge an manchen Stellen sogar schon wieder am verblühen.

Habt ihr auch schon auf die Frühlingsboten in eurer Umgebung geachtet? Hier findet ihr einen Link zu einer Übersicht der häufigsten Frühblüher, gesammelt vom NABU Niedersachsen.

📷 Anja Rösner/naturgucker.de


Na, schon einen Nistkasten aufgehängt? Während der Entbuschungsaktion des NABU Alzey und Umgebung in Mauchenheim hingen die teilnehmenden Jugendlichen Nistkästen in den Bäumen auf. Noch ist es auch im eigenen Garten nicht zu spät! Alternativ zum Höhlenkasten, wie hier in Mauchenheim,  kann man auch Kästen für Halbhöhlenbrüter wie Grauschnäpper, Bachstelze und Rotschwanz anbieten. Nahezu unbekannt sind Nisttaschen an Bäumen, die von Rotkehlchen und Zaunkönigen gerne angenommen werden. Die Brutsaison naht!

 

 

 

 

 


Einen Nistkasten kann man zum Beispiel im NABU Shop kaufen. Oder ihr baut einfach selbst einen: Unsere bewährte Bauplansammlung für Nisthilfen aller Art, die auch Fledermäuse, Igel und Insekten berücksichtigt, könnt ihr bei uns unter info@nabu-rheinhessen.de bestellen!

 

📷 Anja Stief, NABU Alzey und Umgebung


Pflegeeinsatz in Mauchenheim bei Alzey: Auf einer zugewachsenen Streuobstwiese wurden in den letzten Wochen einige Obstbäume wieder freigestellt.

Streuobstwiesen sind gekennzeichnet durch meist ältere, hochstämmige Obstbäume auf extensiv bewirtschafteten Flächen. Im Idealfall zeichnet sich der Bestand an hochstämmigen Obstbäumen durch sortenreiche und unterschiedlich alte Obstbäume aus.

📷 NABU Alzey und Umgebung


Zu schade für die Schublade - Sammelwochen für Althandys

Die Evangelischen Kirchengemeinde Alzey und die NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe beteiligen sich an den Handy-Sammelwochen des Zentrums für gesellschaftliche Verantwortung der evangelischen Kirche Hessen-Nassau und des NABU Deutschland vom 6. bis zum 28. Februar 2022. Die Handysammlung wird unterstützt von der Stadtverwaltung Alzey und der Kreisverwaltung Alzey-Worms.
Die gesammelten Geräte werden im Rahmen der NABU-Aktion „Handys für die Hummel“ der Wiederverwertung oder dem Recycling zugeführt. Der NABU erhält für die Handys eine jährliche Spende vom Mobilfunkanbieter Telefonica, abhängig von der Anzahl der gesammelten Altgeräte. Das Geld fließt in den NABU-Insektenschutzfonds, aus dem bundesweit Flächen als Lebensraum für Insekten gesichert und Projekte von NABU-Gruppen für den Insektenschutz gefördert werden. 
Geschätzt mehr als 200 Millionen alte Handys und Smartphones schlummern ungenutzt in deutschen Schubladen. „Da liegen sie doch gut und tun keinem weh“, könnte man jetzt meinen. Doch die darin enthaltenen Rohstoffe wurden mit erheblicher Umweltzerstörung und unter oft menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen gewonnen. Daher ist die Weiterverwertung alter Handys ein aktiver Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt, das Recycling der verbauten Rohstoffe schont die Natur. Im Vordergrund der Aktion stehen jedoch Reparatur,  Wiederaufbereitung und Weiterverkauf der Geräte, um die Nutzungsdauer zu erhöhen. Ein längeres Handyleben spart pro Gerät 58 Kilogramm CO2 und 14 Kilogramm Ressourcen, die bei der Produktion eines Neugerätes durchschnittlich anfallen.
Sammelboxen stehen im evangelischen Gemeindebüro am Obermarkt, im Foyer der Kreisverwaltung Alzey-Worms und im Eingangsbereich der Stadtverwaltung Alzey. Unter Einhaltung der 3G-Regel sind sie frei zugänglich. Eine weitere Adresse ist der Briefkasten der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91 in Albig. 



Meldungen Januar 2022

 

Unterschriftenaktion: Attraktive Erreichbarkeit für Radfahrende und Fußgänger des Wirtschaftsparks Mainz Rhein/Main sicherstellen +++

Die Stadt Mainz hat bestätigt, dass der einzige noch existierende Zugang von Westen zum Wirtschaftspark bald geschlossen werden wird. Das betrifft viele Pendler, Kunden und Besucher:innen, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zum Wirtschaftspark gelangen wollen. Die Strecken verlängern sich um eine Größenordnung von drei Kilometern. Das ist das Aus für Fußgänger und das „zu weit“ für Fahrrad-Pendler aus den umliegenden Ortsteilen Ebersheim, Klein-Winternheim, Marienborn, Lerchenberg und Bretzenheim.

Wir fordern die Stadtverwaltung auf, einen Zugang für Fußgänger und Radfahrende aus den süd- und westlichen Stadtteilen auch weiterhin zu gewährleisten und mit der Stadtverwaltung und der Grundstücksverwaltungsgesellschaft der Stadt Mainz mbH (GVG), schnellstmöglich Lösungen für die problematische Situation zu suchen. 

Macht mit bei der Unterschriftenaktion des Mainzer Radfahrforums!

Download unter www.mainzer-radfahrforum.de


Zum zwölften Mal fand die bundesweite Zählaktion der "Stunde der Wintervögel" statt. In Rheinhessen und dem Naheland beteiligten sich fast 1600 Vogelfreund*innen an der Aktion! In 1119 Gärten zählten sie insgesamt 37007 Vögel - in Rheinland-Pfalz waren es rund 245 000, deutschlandweit über 4,2 Millionen! Im Landkreis Alzey-Worms schaffte es neben den üblichen Arten die Türkentaube auf Platz 5. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem die Aktion Rekord-Werte erreichte, nahmen zwar weniger Menschen teil, im Schnitt wurden aber mit 33 Vögeln zwei mehr pro Garten gezählt.

 

Auf www.stundederwintervoegel.de kann man sich übrigens durch alle Regionen Deutschlands klicken.

 

📷 Stefan Jung/naturgucker.de



Gruß zum Ende des Jahres 2021

Ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende, und auch in diesem Jahr ist ungewiss, welche Veranstaltungen wir sicher für das neue Jahr planen können. Wir arbeiten gerade an der Erstellung des Veranstaltungsprogramms für das Jahr 2022. Auch wenn die aktuellen Planungen erneut nur unter Vorbehalt laufen können, hoffen alle NABU Gruppen in der Region darauf, Exkursionen, Vorträge, Pflegemaßnahmen oder Workshops im neuen Jahr unter Berücksichtigung verschiedener Schutzmaßnahmen durchführen zu können. Die meisten unserer Pflegeeinsätze konnten in diesem Jahr glücklicherweise stattfinden. Das Bild zeigt den morgendlichen Blick aufs neblige Tal vom Sponsheimer Berg aus, aufgenommen während eines Arbeitseinsatzes des NABU Bad Kreuznach.

📷 Ralf Ludwig

 

Die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe wünscht  ein gesundes, neues Jahr 2022! Wir starten ins neue Jahr mit einem Dank an die vielen Ehrenamtlichen, die sich für den Naturschutz in unserer Region und darüber hinaus
einsetzen. Was wäre der NABU ohne seine Aktiven?



Meldungen der Woche 2021 | 50/52

Neue Wohnung für den Storch: Wohnraum ist überall knapp und neu gebaute Wohnungen werden meist nicht termingerecht fertiggestellt. Das kommt immer mal wieder vor. Genau dasselbe passierte mit der neuen Behausung für den Weißstorch, die in der ersten Dezemberwoche in Osthofen aufgebaut wurde. Der in 2019 geplante Bau verzögerte sich aus vielerlei Gründen, doch nun war endlich Richtfest.

Zum Pressetermin waren sie dann auch alle erschienen: Die Jugendfeuerwehr, Altbürgermeister Itzerodt, Stadtbürgermeister Goller und die Aktiven des NABU Worms-Wonnegau.
Als der Korb schließlich fertig gebaut war, folgte die nächste Hürde: Es fand sich zunächst kein Mast, denn der war gerade nicht verfügbar. So musste man sich bis zum Herbst in Geduld üben, bis die Firma Wabe Elektrotechnik einen Mast liefern und aufstellen konnte. Als Sponsoren beteiligten sich EWR Worms und NABU, der zweckbestimmte Spenden aus der Bevölkerung erhielt. 

Zurück zum Hauptakteur, dem Storch: Der ließ sich erst einmal nicht blicken, was auch kein Wunder ist, denn er und seine Artgenossen weilen derzeit in südlichen Ländern. Wenn die Störche im zeitigen Frühjahr zurückkehren, können sie das Nest beziehen. Vielleicht war das nicht die letzte Zusammenarbeit, darin waren sich die Akteure einig.


Foto 1: Matthias Bösl/NABU Worms-Wonnegau
Foto 2: Mirco Metzler /Die Knipser



Meldungen der Woche 2021 | 49/52

Der Turm der evangelischen Kirche in Gumbsheim ist bewohnt, doch in der kleinen „Einliegerwohnung“ hat nicht etwa die Pfarrerin ihren Dienstsitz. Es handelt sich vielmehr um einen soliden Nistkasten im Format einer kleinen Waschmaschine, der mindestens seit 1999 überwiegend von Schleiereulen bewohnt wird.

Liebevoll betreut wird der Kasten von Küsterin Eleonore Drobnik und Ernst Wolfs vom NABU. Er schaut mehrmals im Jahr nach dem rechten und beringt die Jungvögel im Auftrag der Vogelwarte Radolfzell. „Mindestens 20 junge Eulen sind hier im Lauf der Zeit ausgeflogen. Solche sicheren Nistplätze sind heutzutage leider eine Seltenheit, denn viele Kirchen wurden hermetisch verschlossen, und auch in Scheunen finden die Schleiereulen immer weniger Zugang“, betont der Vogelexperte. 

Daher wurde die evangelische Kirchengemeinde Gumbsheim nun vom NABU mit der begehrten Plakette zur Aktion „Lebensraum Kirchturm“ ausgezeichnet. Mit dieser Aktion setzt sich der NABU für die Sicherung von Nistplätzen bedrohter Arten in und an Kirchengebäuden ein. Kirchengemeinden, die sich durch Schutz und Erhaltung von Nistmöglichkeiten besonders für den Artenschutz einsetzen, werden mit einer Urkunde ausgezeichnet und erhalten eine wetterfeste Plakette, die sie werbewirksam an ihrer Kirche anbringen können. Gemeinden, die sich um die Auszeichnung bewerben wollen, können sich bei uns melden.


Merkt euch schon einmal das Datum für die nächste Stunde der Wintervögel vor:


Vom 6. bis zum 9. Januar zählt ganz Deutschland die Vögel bei dieser NABU Aktion – und auch in Rheinhessen und an der Nahe machen wieder viele Menschen aller Altersgruppen mit. Die bundesweite Aktion liefert eine detaillierte Momentaufnahme der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern. Sie ist die größte wissenschaftliche Mitmachaktion Deutschlands. 2021 nahmen über 236.000 Menschen teil, davon über 1400 aus den Landkreisen Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Mainz-Bingen sowie aus Mainz und Worms. 
Und wie wird gezählt? Die besten Bedingungen hat man morgens früh – vor allem an Futterstellen. Eine Stunde lang werden die Vögel am Futterplatz, vom Garten, Balkon oder Fenster aus oder im Park gezählt. Von jeder Art wird die höchste Anzahl gemeldet, die im Lauf der Stunde gleichzeitig beobachtet wird. Umfangreiche Hintergrundinformationen gibt es auf www.stundederwintervoegel.de


Die Schulstunde der Wintervögel findet vom 10. bis 14. Januar statt. Schulklassen und Gruppen können an der NABU-Vogelzählung teilnehmen und ihre Zählergebnisse bis 18. Januar einsenden. Unter allen Einsendungen verlost die Naturschutzjugend NAJU tolle Preise. Alle Infos, Materialien und Aktionsideen: www.NAJU.de/sdw. 

📷 Kathy Büscher/NABU


Hier gehts zu allen Meldungen der Woche.