Genau hingeschaut - Insektenvielfalt in Rheinhessen

Über eine Millionen Insektenarten gibt es auf der ganzen Welt - mindestens 1500 hat Gerd Reder, langjähriges Mitglied des NABU Worms-Wonnegau in einer Sandgrube bisher nachweisen können. Seine intensives Erforschen der Insektenfauna bescherte ihm Beobachtungen von Arten wie der Frühlings-Seidenbiene, der Grauschwarzen-Düstersandbiene und Dünen-Sandlaufkäfern. Der SWR hat ihm bei einer seiner Beobachtungsrunden begleitet.

Dünen-Sandlaufkäfer | Bild: Gerhard Pahl/naturgucker.de
Dünen-Sandlaufkäfer | Bild: Gerhard Pahl/naturgucker.de

Insektenfans können sich bald schon auf die nächste Mitmachaktion des NABU freuen: dem Insektensommer. Er findet in diesem Jahr vom 31. Mai bis 9. Juni und vom 2. bis 11. August statt. Eine Stunde lang sucht und beobachtet man die Sechsbeiner im Garten, Hof oder Park und meldet die erkannten Arten an den NABU. Es gibt pro Meldezeitraum acht „Kernarten“, nach denen Insektenfans möglichst auf jeden Fall schauen sollten. Diese Arten kommen (noch) häufig vor und sind vergleichsweise leicht zu erkennen. Im Frühsommer sind es Tagpfauenauge, Admiral, Asiatischer Marienkäfer, Hainschwebfliege, Steinhummel, Lederwanze, Blutzikade und Gemeine Florfliege, im Hochsommer sind es Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs, Ackerhummel, Blaue Holzbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Streifenwanze, Blaugrüne Mosaiklibelle und Grünes Heupferd.