NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region und steht der Bevölkerung für naturkundliche Anfragen zur Verfügung.


 

Jahresprogramm 2016

der NABU-Gruppen in Rheinhessen-Nahe

 

Darin enthalten sind alle Termine der örtlichen NABU-Gruppen im Einzugsbereich der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe.

ß Klicken Sie auf das Bild links, um das Programm als druckfreundliche .pdf-Datei herunterzuladen.

 




Der Frühling hat den Gilb – NABU empfiehlt Verzicht auf Unkrautvernichter

Das Spritzen von Herbiziden auf befestigten Flächen ist verboten | Bild: E. Schröder
Das Spritzen von Herbiziden auf befestigten Flächen ist verboten | Bild: E. Schröder

Der landwirtschaftliche Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat wird nicht nur von Umweltverbänden zunehmend kritisiert. Doch eine wichtige Ursache der Umweltbelastung mit diesen Stoffen wird häufig übersehen. Wer zurzeit mit offenen Augen durch Dörfer und Städte geht, sieht überall die Spuren der chemischen Unkrautvernichtung: Das Moos in den Pflasterritzen leuchtet gelb, das Gras am Wegrand ebenso – und das, obwohl diese Art der Anwendung solcher Präparate häufig illegal ist.

Der Griff zum Unkrautvernichtungs-mittel | Bild: Eric Neuling
Der Griff zum Unkrautvernichtungs-mittel | Bild: Eric Neuling

Das Pflanzenschutzgesetz erlaubt den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln aus gutem Grund nur auf Flächen, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Nur in Ausnahmen sind sie auf asphaltierten, betonierten oder gepflasterten Flächen aller Art erlaubt. 
„Die Wirkstoffe werden von befestigten Flächen mit dem Regenwasser direkt oder indirekt über Kläranlagen in die Gewässer geschwemmt - mit gravierenden Folgen für die Lebewesen darin. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Herbiziden sollte daher selbstverständlich sein“, erklärt Rainer Michalski von der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe in Albig.

 

Auch ansonsten erfreuen sich Roundup und Co. einer großen Beliebtheit. So werden etwa manche Wegränder und Böschungen trotz Verbot großzügig abgespritzt - zum Schaden für die Natur. „Oft sind gerade Wegränder die letzten Rückzugsräume für Blütenpflanzen aller Art, und damit auch für die darauf angewiesenen Schmetterlinge, Wildbienen und viele weitere Insekten. Auch verschiedene Vogelarten finden an Wegrändern Nahrung in Form von Samen und Insekten - etwa der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016. Zum Wohl der Natur sollte man hier bei aller Ordnungsliebe auf die Spritze verzichten und stattdessen ab August abschnittsweise mähen“, so Michalski abschließend.

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Unterstützung gesucht - Mitgliederwerbung für den NABU Alzey und Umgebung

Von links nach rechts: Tobias Kottwitz, Jana Streit, Nikolaus Christiansen und Roswitha Pitsch
Von links nach rechts: Tobias Kottwitz, Jana Streit, Nikolaus Christiansen und Roswitha Pitsch

Für Projekte zum Wohl der Natur braucht der NABU Alzey und Umgebung weitere aktive Helfer - und natürlich auch weitere finanzielle Unterstützung. Die Naturschützer sind durch ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit im ganzen Gebiet vielen Menschen bekannt. Die Kindergruppe um Leiterin Anja Stief hat einen sehr guten Ruf. „Wir hoffen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger überzeugen lassen. Neue Mitglieder sind uns mit ihren Ideen willkommen“, sagt die NABU-Vorsitzende Roswitha Pitsch.

Daher ist in den nächsten Wochen ein Studententeam im Auftrag des NABU in Alzey und Umgebung unterwegs. Tobias Kottwitz, Jana Streit und Nikolaus Christiansen sprechen in den Haushalten vor. Sie möchten über die Arbeit des NABU vor Ort informieren und so viele neue Mitglieder gewinnen. An ihrer blauen NABU-Kleidung sind sie erkennbar und führen einen Dienstausweis mit. Bargeld wird nicht gesammelt, denn eine dauerhafte Unterstützung ist für den Naturschutz wesentlich sinnvoller. Die Aktion ist bei Polizei und Ordnungsbehörden gemeldet.

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Fledermauskästen gebaut – Grundschule Langenlonsheim vom NABU ausgezeichnet

Die Klasse 3a mit Rainer Michalski (links oben) und Mathias Jungkunz (rechts oben) freut sich über ihren Fledermauskasten
Die Klasse 3a mit Rainer Michalski (links oben) und Mathias Jungkunz (rechts oben) freut sich über ihren Fledermauskasten

Intensiv hatten sich die Schüler der Klasse 3a der Grundschule Langenlonsheim unter Lehrer Mathias Jungkunz mit dem Thema „Fledermäuse“ beschäftigt. Der Bau mehrerer kleiner Fledermauskästen und eines Großraumkastens für das Schulgelände gehörte selbstverständlich dazu. Für dieses Engagement wurden Schule und Schüler nun vom NABU mit Urkunden und der begehrten Plakette zur Aktion „Fledermäuse willkommen“ ausgezeichnet. Rainer Michalski vom NABU Bad Kreuznach übernahm diese Aufgabe und war beeindruckt vom umfassenden Wissen der Kinder über die nachtaktiven Tiere, welche in ihren Beständen oft bedroht sind.

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NABU ruft zur Vogelzählung auf - Stunde der Gartenvögel vom 13. - 15. Mai

Blaumeise am Baum | Foto: Thomas Munk
Blaumeise am Baum | Foto: Thomas Munk

 Wer singt, sitzt oder fliegt denn da? Vom 13.- 15. Mai ruft der NABU zum zwölften Mal zur bundesweiten „Stunde der Gartenvögel“ auf. Auch in Rheinhessen und dem Naheland sind alle Naturfreunde dazu eingeladen, sich an der Zählaktion zu beteiligen. Dazu werden eine Stunde lang die Vögel im Garten, im Park oder vom Balkon aus gezählt und abschließend beim NABU für eine gemeinsame Auswertung gemeldet. Von jeder Vogelart wird nur die höchste Anzahl notiert, die im Laufe der Stunde gleichzeitig entdeckt werden kann.

Die Ringeltaube, eine der Gewinner im letzten Jahr | Bild: Thomas Munk
Die Ringeltaube, eine der Gewinner im letzten Jahr | Bild: Thomas Munk

Ob Spatz, Meise oder Stieglitz – jede Beobachtung trägt zum Erfolg des Projekts bei. Denn je mehr Naturfreunde an der „Stunde der Gartenvögel“ teilnehmen, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse, die schließlich Rückschlüsse auf schleichende Veränderungen unserer Artenvielfalt ermöglichen. Im letzten Jahr stellte man fest, dass der Bestand der Ringeltauben deutschlandweit in die Höhe schoss. Die in rund 300 Gärten durchgeführten Vogelbeobachtungen in Rheinhessen und dem Naheland zeigten deutlich, dass Haussperling, Kohlmeise und Amsel zu den Spitzenreitern in unseren Gärten gehören. In Mainz schaffte es hingegen der Mauersegler auf Platz 4. Weitere Ergebnisse des letzten Jahres finden Sie hier.

 

Jeder kann mitmachen – ob Vogelexperte oder Laie, ob alleine oder in der Gruppe. Die gezählten Vögel können bis 23. Mai per Post (an NABU, Stunde der Gartenvögel, 10469 Berlin) oder im Internet gemeldet werden. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht. Der NABU freut sich über jeden, der Teil des Projektes wird!

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