NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region und steht der Bevölkerung für naturkundliche Anfragen zur Verfügung.


 

 

Fledermaus gefunden - was tun?

Rufen Sie die Fledermaus-Hotline des NABU an:

030-284984-5000

Öffnungszeiten finden Sie hier

Die wichtigsten Antworten rund um Fledermäuse sind hier zusammengestellt.



Jäger der Nacht – Fledermäuse - Ausstellung im Mainzer Umweltinformationszentrum

Die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder im Gespräch mit Christian Henkes vom NABU Mainz und Umgebung
Die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder im Gespräch mit Christian Henkes vom NABU Mainz und Umgebung

Sie fliegen mit den Händen, sehen mit den Ohren und erwachen, wenn die meisten von uns schlafen gehen. Fledermäuse sind uns fremd und faszinieren uns zugleich. Rund um ihr geheimnisvolles Leben hat sich über die Jahrhunderte hinweg ein dichtes Netz aus Mythen und Sagen, Vorurteilen und Ängsten gesponnen.

 

 

Doch mit dem wahren Leben der einzigen fliegenden Säugetiere hat dies nur wenig zu tun. Wie die Lebensweise der nachtaktiven Insektenfresser, die so drollige Namen wie Mopsfledermaus, Mausohr oder Hufeisennase tragen, wirklich aussieht, zeigt die reichbebilderte Ausstellung der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe im ui – Umweltinformationszentrum.

 

 

Am 117. haben die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder und der Vorsitzende des NABU Mainz und Umgebung, Christian Henkes, die von der NABU-Regionalstelle erstellte Ausstellung eröffnet, die noch bis zum 5.August zu den Öffnungszeiten des Umweltinformationszentrums zu sehen ist.

 

 

Neben Informationen über Lebensweise und Arten wird auch auf die Gefahren für die gefährdeten Tiere eingegangen. Die Veränderung und Verarmung der Landschaft durch den Menschen führt zum Rückgang der Arten, wozu auch der allgemeine Nahrungsmangel aufgrund fehlender Insekten beiträgt. Besonders aber die Unkenntnis über die Quartiere und Brutplätze der Fledermäuse ist oft die größte Bedrohung. Ungewollt werden dadurch besonders die Fledermäuse, die in den menschlichen Behausungen ihre Wohnungen gefunden haben, verjagt und dezimiert.  

 

 

Viele weitere Informationen, darunter auch Präparate und künstliche Nisthilfen, werden gezeigt. Vor allem werden auch die Möglichkeiten beschrieben, die jedem Einzelnen zur Unterstützung der Kobolde der Nacht offenstehen.

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Wenn es unterm Dach zirpt und zetert – Fledermäuse als Untermieter

Zwergfledermäuse in einer Mauerspalte (Bild: Andreas Kiefer)
Zwergfledermäuse in einer Mauerspalte (Bild: Andreas Kiefer)

Ein Zirpen, ein Kratzen ein Zetern auf dem Dachboden – ist es ein Gartenschläfer oder ein Marder? An Fledermäuse, die sich als heimliche Mitbewohner im Haus einquartiert haben könnten, denken die wenigsten. Denn Fledermäuse bleiben in den meisten Fällen unbemerkt: Sie sind leise, ruhen tagsüber und fliegen nachts zum Jagen aus. Anders als die Ultraschall-Ortungsrufe bei der Jagd sind ihre Soziallaute zur Verständigung untereinander auch für uns Menschen hörbar.  

„Nur ein Teil der 24 in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sucht im Sommer menschliche Nähe“, berichtet Rainer Michalski von der NABU- Regionalstelle Rheinhessen-Nahe. „Das sehr seltene Große Mausohr hängt frei an Dachbalken, während die häufigere Zwergfledermaus enge Spalten, etwa hinter Wandverkleidungen, als Quartier nutzt.“ Fledermausweibchen schließen sich im Sommer zu sogenannten Wochenstuben zusammen und ziehen ohne die Männchen den Nachwuchs groß. Schäden am Gebäude werden dabei nicht verursacht. Auffällig sind jedoch die trockenen, schwarzen Kotkrümel. Doch so eine Gebäudebesetzung ist von kurzer Dauer und endet spätestens im September. 

Haben Sie ein Fledermausquartier am Haus?

Dann freut sich der NABU über Ihre Meldung unter 06731 547566 oder info@NABU-Rheinhessen.de! 

Tipps zum Fledermausschutz und Baupläne für Fledermauskästen bietet die Broschüre „Fledermäuse – Flugkünstler der Nacht“. Sie ist gegen Einsendung von 5 Briefmarken á 70 Cent beim NABU Rheinhessen-Nahe, Langgasse 91, 55234 Albig erhältlich. 

 

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NABU rät: Warten mit der Heckenpflege

Amselnest in einer Hecke | Foto: Rainer Michalski
Amselnest in einer Hecke | Foto: Rainer Michalski

 

Die feuchte Witterung im Wechsel mit Sonnenschein lässt auch in Rheinhessen und dem Naheland Sträucher und Hecken üppig sprießen. Da möchte mancher Gartenfreund zur Heckenschere greifen, um der Unordnung Herr zu werden. Doch der NABU rät zur Geduld: „Gerade jetzt gibt es bei vielen Singvögeln wie Amsel, Buch- und Grünfink eine zweite Brut. Wer dann seine Sträucher schneidet, riskiert den Vogelnachwuchs“, betont Christian Henkes von der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe.Bei freigelegten Nestern fehle dann der Wetterschutz und Beutegreifern würde die Suche nach Gelegen leicht gemacht, wenn schützende Zweige entfernt werden.

 

Wer erst spät im Juli schneide, spare sich auch einige Mühe, so der Naturschützer. Die Pflanzen befänden sich im Frühsommer in einem zweiten Wachstumsschub. Wer jetzt die Heckenschere auspackt, müsse sie deshalb noch mal einsetzen. „Auf jeden Fall gehört für Naturfreunde vor dem Schnitt die intensive Suche nach belegten Nestern dazu. Denn selbst im Juli findet man noch frische Gelege“, so Henkes abschließend.

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Rückblick: Der NABU Rheinhessen auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey

Vom 3. bis 5. Juni besuchten über 250.000 Menschen den Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey und drängten sich durch die engen Gassen. Zahlreiche Besucher fanden auch den Weg zu den Ständen der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, die gemeinsam mit dem Landesforst eine große Informations- und Aktionsfläche an der Ostdeutsche Straße errichtet hatten. Einen großen Platz mit über zehn Zelten hatten die beiden Organisationen zusammen gestaltet, in denen auf besonders für die Kleinen viel geboten wurde.

Im großen Ausstellungszelt des Projekts Lebensader Oberrhein konnten die Kinder kreative Blumenkarten basteln und an unterschiedlichen Stationen viel über das nasse Element lernen. Kinder bauten mit Eltern die angebotenen Nistkästen zusammen oder bastelten kleine Insektenhotels. Auch am Stand der NAJU wurde eifrig an Seedballs gewerkelt. Ein besonderer Magnet war sicherlich die durch Aktive der Ortsgruppe Alzey angebotene Möglichkeit, kleine Fossilien aus dem Stein zu klopfen und mitzunehmen – es blieben keine Steine übrig.

 

Flyer, Poster, Broschüren und Informationen über die örtlichen NABU-Gruppen fanden am Informationsstand der Regionalstelle den Weg zu Naturinteressierten. Unterstützt von Helfern der örtlichen NABU –Gruppen konnten die Fragen wie z.B. „Wie baut man ein Insektenhotel?“ oder „Wie kann ich meinen Garten naturnaher gestalten?“ beantwortet werden und die kleinen Möglichkeiten aufzuzeigen, im eigenen Umfeld etwas für die Natur zu tun. Auch eine Wolfsbotschafterin stand zeitweilig zur Verfügung und konnte das große Interesse an diesem Thema informativ stillen. Besonders die vielen NABU-Mitglieder freuten sich über die Möglichkeit, mal mit „ihrem“ Verband ins Gespräch zu kommen.

 

Ohne die Unterstützung der vieler Ehrenamtlichen aus den örtlichen Gruppen wäre eine solch herausragende Präsentation des größten Naturschutzverbandes in Rheinland-Pfalz beim Landesfest nicht möglich gewesen und die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern.

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