NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe

Liebe Besucher,

die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe vernetzt von Albig aus die sechs NABU Gruppen in unserer Region und steht der Bevölkerung für naturkundliche Anfragen zur Verfügung.


 

 

Fledermaus gefunden - was tun?

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NABU rät: Warten mit der Heckenpflege

Amselnest in einer Hecke | Foto: Rainer Michalski
Amselnest in einer Hecke | Foto: Rainer Michalski

 

Die feuchte Witterung im Wechsel mit Sonnenschein lässt auch in Rheinhessen und dem Naheland Sträucher und Hecken üppig sprießen. Da möchte mancher Gartenfreund zur Heckenschere greifen, um der Unordnung Herr zu werden. Doch der NABU rät zur Geduld: „Gerade jetzt gibt es bei vielen Singvögeln wie Amsel, Buch- und Grünfink eine zweite Brut. Wer dann seine Sträucher schneidet, riskiert den Vogelnachwuchs“, betont Christian Henkes von der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe.Bei freigelegten Nestern fehle dann der Wetterschutz und Beutegreifern würde die Suche nach Gelegen leicht gemacht, wenn schützende Zweige entfernt werden.

 

Wer erst spät im Juli schneide, spare sich auch einige Mühe, so der Naturschützer. Die Pflanzen befänden sich im Frühsommer in einem zweiten Wachstumsschub. Wer jetzt die Heckenschere auspackt, müsse sie deshalb noch mal einsetzen. „Auf jeden Fall gehört für Naturfreunde vor dem Schnitt die intensive Suche nach belegten Nestern dazu. Denn selbst im Juli findet man noch frische Gelege“, so Henkes abschließend.

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Rückblick: Der NABU Rheinhessen auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey

Vom 3. bis 5. Juni besuchten über 250.000 Menschen den Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey und drängten sich durch die engen Gassen. Zahlreiche Besucher fanden auch den Weg zu den Ständen der NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe, die gemeinsam mit dem Landesforst eine große Informations- und Aktionsfläche an der Ostdeutsche Straße errichtet hatten. Einen großen Platz mit über zehn Zelten hatten die beiden Organisationen zusammen gestaltet, in denen auf besonders für die Kleinen viel geboten wurde.

Im großen Ausstellungszelt des Projekts Lebensader Oberrhein konnten die Kinder kreative Blumenkarten basteln und an unterschiedlichen Stationen viel über das nasse Element lernen. Kinder bauten mit Eltern die angebotenen Nistkästen zusammen oder bastelten kleine Insektenhotels. Auch am Stand der NAJU wurde eifrig an Seedballs gewerkelt. Ein besonderer Magnet war sicherlich die durch Aktive der Ortsgruppe Alzey angebotene Möglichkeit, kleine Fossilien aus dem Stein zu klopfen und mitzunehmen – es blieben keine Steine übrig.

 

Flyer, Poster, Broschüren und Informationen über die örtlichen NABU-Gruppen fanden am Informationsstand der Regionalstelle den Weg zu Naturinteressierten. Unterstützt von Helfern der örtlichen NABU –Gruppen konnten die Fragen wie z.B. „Wie baut man ein Insektenhotel?“ oder „Wie kann ich meinen Garten naturnaher gestalten?“ beantwortet werden und die kleinen Möglichkeiten aufzuzeigen, im eigenen Umfeld etwas für die Natur zu tun. Auch eine Wolfsbotschafterin stand zeitweilig zur Verfügung und konnte das große Interesse an diesem Thema informativ stillen. Besonders die vielen NABU-Mitglieder freuten sich über die Möglichkeit, mal mit „ihrem“ Verband ins Gespräch zu kommen.

 

Ohne die Unterstützung der vieler Ehrenamtlichen aus den örtlichen Gruppen wäre eine solch herausragende Präsentation des größten Naturschutzverbandes in Rheinland-Pfalz beim Landesfest nicht möglich gewesen und die NABU Regionalstelle Rheinhessen-Nahe bedankt sich herzlich bei allen Unterstützern.

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Der Frühling hat den Gilb – NABU empfiehlt Verzicht auf Unkrautvernichter

Das Spritzen von Herbiziden auf befestigten Flächen ist verboten | Bild: E. Schröder
Das Spritzen von Herbiziden auf befestigten Flächen ist verboten | Bild: E. Schröder

Der landwirtschaftliche Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln wie Glyphosat wird nicht nur von Umweltverbänden zunehmend kritisiert. Doch eine wichtige Ursache der Umweltbelastung mit diesen Stoffen wird häufig übersehen. Wer zurzeit mit offenen Augen durch Dörfer und Städte geht, sieht überall die Spuren der chemischen Unkrautvernichtung: Das Moos in den Pflasterritzen leuchtet gelb, das Gras am Wegrand ebenso – und das, obwohl diese Art der Anwendung solcher Präparate häufig illegal ist.

Der Griff zum Unkrautvernichtungs-mittel | Bild: Eric Neuling
Der Griff zum Unkrautvernichtungs-mittel | Bild: Eric Neuling

Das Pflanzenschutzgesetz erlaubt den Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln aus gutem Grund nur auf Flächen, die landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzt werden. Nur in Ausnahmen sind sie auf asphaltierten, betonierten oder gepflasterten Flächen aller Art erlaubt. 
„Die Wirkstoffe werden von befestigten Flächen mit dem Regenwasser direkt oder indirekt über Kläranlagen in die Gewässer geschwemmt - mit gravierenden Folgen für die Lebewesen darin. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Herbiziden sollte daher selbstverständlich sein“, erklärt Rainer Michalski von der NABU-Regionalstelle Rheinhessen-Nahe in Albig.

 

Auch ansonsten erfreuen sich Roundup und Co. einer großen Beliebtheit. So werden etwa manche Wegränder und Böschungen trotz Verbot großzügig abgespritzt - zum Schaden für die Natur. „Oft sind gerade Wegränder die letzten Rückzugsräume für Blütenpflanzen aller Art, und damit auch für die darauf angewiesenen Schmetterlinge, Wildbienen und viele weitere Insekten. Auch verschiedene Vogelarten finden an Wegrändern Nahrung in Form von Samen und Insekten - etwa der Stieglitz, Vogel des Jahres 2016. Zum Wohl der Natur sollte man hier bei aller Ordnungsliebe auf die Spritze verzichten und stattdessen ab August abschnittsweise mähen“, so Michalski abschließend.

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Unterstützung gesucht - Mitgliederwerbung für den NABU Alzey und Umgebung

Von links nach rechts: Tobias Kottwitz, Jana Streit, Nikolaus Christiansen und Roswitha Pitsch
Von links nach rechts: Tobias Kottwitz, Jana Streit, Nikolaus Christiansen und Roswitha Pitsch

Für Projekte zum Wohl der Natur braucht der NABU Alzey und Umgebung weitere aktive Helfer - und natürlich auch weitere finanzielle Unterstützung. Die Naturschützer sind durch ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit im ganzen Gebiet vielen Menschen bekannt. Die Kindergruppe um Leiterin Anja Stief hat einen sehr guten Ruf. „Wir hoffen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger überzeugen lassen. Neue Mitglieder sind uns mit ihren Ideen willkommen“, sagt die NABU-Vorsitzende Roswitha Pitsch.

Daher ist in den nächsten Wochen ein Studententeam im Auftrag des NABU in Alzey und Umgebung unterwegs. Tobias Kottwitz, Jana Streit und Nikolaus Christiansen sprechen in den Haushalten vor. Sie möchten über die Arbeit des NABU vor Ort informieren und so viele neue Mitglieder gewinnen. An ihrer blauen NABU-Kleidung sind sie erkennbar und führen einen Dienstausweis mit. Bargeld wird nicht gesammelt, denn eine dauerhafte Unterstützung ist für den Naturschutz wesentlich sinnvoller. Die Aktion ist bei Polizei und Ordnungsbehörden gemeldet.

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