Die Stunde der Wintervögel

78 500 Vögel in 668 Gärten im Jahr 2019 in Rheinhessen beobachtet

Die Blaumeise sieht man häufig im Winter
Die Blaumeise sieht man häufig im Winter

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Die deutlich höhreren Beobachtungszahlen im Vergleich zum Jahr 2018 sind auf die Zählung großer Starenschwärme zurückzuführen.

 

Die nächste Aktion findet vom

10. bis zum 12. Januar 2020 statt. 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2018

5 häufigsten Arten 2018

Beobachtungen

2019

5 häufigsten

Arten 2019

 

Alzey-Worms

 

6033

in 162 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Elster

 

55384

in 108 Gärten

1. Star

2. Haussperling

3. Rabenkräge

4. Kohlmeise

5. Saatkrähe

 

Bad Kreuznach

 

9335

in 233 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Feldsperling

 

7282

in 180 Gärten

1. Haussperling

2. Star

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Feldsperling

 

Mainz-Bingen

 

9464

in 289 Gärten

 

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Feldsperling

 

10989

in 185 Gärten

1. Star

2. Haussperling

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Rabenkrähe

 

Mainz (Stadt)

 

6229

in 167 Gärten

1. Star

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Ringeltaube

 

3224

in 142 Gärten

1. Kohlmeise

2. Blaumeise

3. Ringeltaube

4. Elster

5. Star

 

 

Worms

 

2565

in 58 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Star

5. Amsel

 

1620

in 53 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Star

5. Elster

Wintergäste in Rheinhessen (Artikel von 2013)

Seltener Wintergast: Seidenschwanz
Seltener Wintergast: Seidenschwanz

Zwar stehen bei der Stunde der Wintervögel unsere heimischen Arten wie Spatz, Amsel oder Rotkehlchen im Mittelpunkt, doch gerade in der Winterzeit haben wir die Möglichkeit, seltene Gäste in unserer Region begrüßen zu dürfen.
Neben Erlenzeisig und Bergfink hat sich im Jahr 2013 auch ein ganz exotischer Besucher nach Rheinhessen begeben. Der aus dem hohen Norden Europas kommende Seidenschwanz hält sich im Winter zwar vor allem im Osten Deutschlands auf, bei entsprechenden Bedingungen stößt er aber gelegentlich auch weiter Richtung Westen vor. So geschehen 2008/2009, wo der Seidenschwanz in größerer Zahl auftauchte. Die Nahrungssituation in den Brutgebieten war in diesem Winter äußerst ungünstig.