Die Stunde der Wintervögel

Über 24.400 Vögel in 777 Gärten im Jahr 2017 in Rheinhessen beobachtet

Die Blaumeise sieht man häufig im Winter
Die Blaumeise sieht man häufig im Winter

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Die Ergebnisse weichen von der deutschlandweiten Häufigkeit der Arten ab.

 

Die nächste Aktion findet vom

5. bis zum 7. Januar 2018 statt. 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2016

5 häufigsten Arten 2016

Beobachtungen

2017

5 häufigsten

Arten 2017

 

Alzey-Worms

 

3482

in 78 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Feldsperling

5. Elster

 

4810

in 125 Gärten

1. Haussperling

2. Star

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Dohle

 

Bad Kreuznach

 

4596

in 106 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Elster

 

7270

in 199 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Star

 

Mainz-Bingen

 

5695

in 135 Gärten

 

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Kranich

5. Amsel

 

6442

in 230 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Star

 

Mainz (Stadt)

 

2778

in 118 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Elster

5. Amsel

 

4560

in 172 Gärten

1. Kohlmeise

2. Rabenkrähe

3. Star

4. Amsel

5. Blaumeise

 

 

Worms

 

1661

in 40 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Halsbandsittich

5. Saatkrähe

 

1366

in 51 Gärten

1. Haussperling

2. Saatkrähe

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Stieglitz

Wintergäste in Rheinhessen (Artikel von 2013)

Seltener Wintergast: Seidenschwanz
Seltener Wintergast: Seidenschwanz

Zwar stehen bei der Stunde der Wintervögel unsere heimischen Arten wie Spatz, Amsel oder Rotkehlchen im Mittelpunkt, doch gerade in der Winterzeit haben wir die Möglichkeit, seltene Gäste in unserer Region begrüßen zu dürfen.
Neben Erlenzeisig und Bergfink hat sich im Jahr 2013 auch ein ganz exotischer Besucher nach Rheinhessen begeben. Der aus dem hohen Norden Europas kommende Seidenschwanz hält sich im Winter zwar vor allem im Osten Deutschlands auf, bei entsprechenden Bedingungen stößt er aber gelegentlich auch weiter Richtung Westen vor. So geschehen 2008/2009, wo der Seidenschwanz in größerer Zahl auftauchte. Die Nahrungssituation in den Brutgebieten war in diesem Winter äußerst ungünstig.