Die Stunde der Wintervögel

Über 33.600 Vögel in 909 Gärten im Jahr 2018 in Rheinhessen beobachtet

Die Blaumeise sieht man häufig im Winter
Die Blaumeise sieht man häufig im Winter

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Die Ergebnisse weichen von der deutschlandweiten Häufigkeit der Arten ab.

 

Die nächste Aktion findet vom

4. bis zum 6. Januar 2018 statt. 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2017

5 häufigsten Arten 2017

Beobachtungen

2018

5 häufigsten

Arten 2018

 

Alzey-Worms

 

4810

in 125 Gärten

1. Haussperling

2. Star

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Dohle

 

6033

in 162 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Elster

 

Bad Kreuznach

 

7270

in 199 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Star

 

9335

in 233 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Feldsperling

 

Mainz-Bingen

 

6442

in 230 Gärten

 

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Star

 

9464

in 289 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Feldsperling

 

Mainz (Stadt)

 

4560

in 118 Gärten

1. Kohlmeise

2. Rabenkrähe

3. Star

4. Amsel

5. Blaumeise

 

6229

in 167 Gärten

1. Star

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Ringeltaube

 

 

Worms

 

1366

in 51 Gärten

1. Haussperling

2. Saatkrähe

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Stieglitz

 

2565

in 58 Gärten

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Blaumeise

4. Star

5. Amsel

Wintergäste in Rheinhessen (Artikel von 2013)

Seltener Wintergast: Seidenschwanz
Seltener Wintergast: Seidenschwanz

Zwar stehen bei der Stunde der Wintervögel unsere heimischen Arten wie Spatz, Amsel oder Rotkehlchen im Mittelpunkt, doch gerade in der Winterzeit haben wir die Möglichkeit, seltene Gäste in unserer Region begrüßen zu dürfen.
Neben Erlenzeisig und Bergfink hat sich im Jahr 2013 auch ein ganz exotischer Besucher nach Rheinhessen begeben. Der aus dem hohen Norden Europas kommende Seidenschwanz hält sich im Winter zwar vor allem im Osten Deutschlands auf, bei entsprechenden Bedingungen stößt er aber gelegentlich auch weiter Richtung Westen vor. So geschehen 2008/2009, wo der Seidenschwanz in größerer Zahl auftauchte. Die Nahrungssituation in den Brutgebieten war in diesem Winter äußerst ungünstig.