Die Stunde der Gartenvögel

Über 10000 Vögel in 300 Gärten im Jahr 2016 in Rheinhessen beobachtet

Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz
Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Die Ergebnisse decken sich in etwa mit der deutschlandweiten Häufigkeit der Arten. Dabei wurden in Rheinhessen und im Naheland knapp 1000 Vögel mehr gezählt als im Vorjahr. 

Die nächste Aktion findet vom

 12. bis zum 14. Mai 2017 statt.

 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2015

5 häufigsten Arten 2015

Beobachtungen

2016

5 häufigsten

Arten 2016

 

Alzey-Worms

 

2250

in 61 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Ringeltaube

5. Rabenkrähe

 

2144

in 49 Gärten

1. Haussperling

2. Feldsperling

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Blaumeise

 

Bad Kreuznach

 

2768

in 64 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Blaumeise

4. Amsel

5. Mehlschwalbe

 

3043

in 76 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Mehlschwalbe

 

Mainz-Bingen

 

2400

in 81 Gärten

 

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Mehlschwalbe

5. Star

 

3021

in 96 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Star

 

Mainz (Stadt)

 

1063

in 58 Gärten

1. Ringeltaube

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Mauersegler

5. Haussperling

 

1352

in 55 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Ringeltaube

5. Elster

 

 

Worms

 

822

in 29 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Ringeltaube

5. Elster

 

483

in 20 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Blaumeise

5. Grünfink

 

detaillierte Ergebnisse finden Sie hier auf den Seiten des NABU-Bundesverbandes


Usutu-Virus: Wo bleibt das große Amselsterben? (Artikel von 2012)

Bundesweit blieb die Amselpopulation stabil. Doch gerade im Grenzgebiet von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Rückgängen von teilweise bis zu 45 Prozent im Vergleich zu 2011. In Worms wurden beispielsweise ein Drittel weniger Amseln in den Gärten beobachtet, wohingegen im Landkreis Mainz-Bingen sogar eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel sind natürlich nicht vergleichbar mit einem wissenschaftlichen Monitoring bei dem auch Vogelberingungen und ggf. genetische Auswertungen in das Ergebnis mit einfließen. Da das Usutu-Virus noch nicht lange in Deutschland auftritt, laufen momentan lediglich Planungen für ein solches Monitoring-Projekt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse könnten für das weitere Vorgehen und ein Verständnis für die Abläufe der Epidemie von großer Bedeutung sein.

mehr Informationen zu den Auswirkungen von Usutu unter www.nabu.de 

Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus
Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus