Die Stunde der Gartenvögel

Über 13500 Vögel in 440 Gärten im Jahr 2017 in Rheinhessen beobachtet

Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz
Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Die Ergebnisse decken sich in etwa mit der deutschlandweiten Häufigkeit der Arten. Dabei wurden in Rheinhessen und im Naheland knapp 1000 Vögel mehr gezählt als im Vorjahr. 

Die nächste Aktion findet vom

 10. bis zum 13. Mai 2018 statt.

 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2016

5 häufigsten Arten 2016

Beobachtungen

2017

5 häufigsten

Arten 2017

 

Alzey-Worms

 

2144 Vögel

in 49 Gärten

1. Haussperling

2. Feldsperling

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Blaumeise

 

3110 Vögel

in 82 Gärten

1. Saatkrähe

2. Haussperling

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Star

 

Bad Kreuznach

 

3043 Vögel

in 76 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Mehlschwalbe

 

4326 Vögel

in 112 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Elster

 

Mainz-Bingen

 

3021 Vögel

in 96 Gärten

 

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Star

 

3183 Vögel

in 106 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Mehlschwalbe

 

Mainz (Stadt)

 

1352 Vögel

in 55 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Ringeltaube

5. Elster

 

2002 Vögel

in 89 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Elster

5. Ringeltaube

 

 

Worms

 

483 Vögel

in 20 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Blaumeise

5. Grünfink

 

1225 Vögel

in 51 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Elster

5. Mehlschwalbe

 

detaillierte Ergebnisse finden Sie hier auf den Seiten des NABU-Bundesverbandes


Usutu-Virus: Wo bleibt das große Amselsterben? (Artikel von 2012)

Bundesweit blieb die Amselpopulation stabil. Doch gerade im Grenzgebiet von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Rückgängen von teilweise bis zu 45 Prozent im Vergleich zu 2011. In Worms wurden beispielsweise ein Drittel weniger Amseln in den Gärten beobachtet, wohingegen im Landkreis Mainz-Bingen sogar eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel sind natürlich nicht vergleichbar mit einem wissenschaftlichen Monitoring bei dem auch Vogelberingungen und ggf. genetische Auswertungen in das Ergebnis mit einfließen. Da das Usutu-Virus noch nicht lange in Deutschland auftritt, laufen momentan lediglich Planungen für ein solches Monitoring-Projekt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse könnten für das weitere Vorgehen und ein Verständnis für die Abläufe der Epidemie von großer Bedeutung sein.

mehr Informationen zu den Auswirkungen von Usutu unter www.nabu.de 

Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus
Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus