Die Stunde der Gartenvögel

in Rheinhessen und dem Naheland

Knapp 10000 Vögel in 350 Gärten im Jahr 2018 beobachtet

Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz
Der unbestrittene Spitzenreiter: Spatz

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt. In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Dabei wurden in Rheinhessen und im Naheland aufgrund einer sinkenden Teilnehmerzahl knapp 3000 Vögel weniger gemeldet als im Vorjahr (insgesamt ca. 10000 Vögel 2018; Im Vergleich: 20).

 

Die nächste Aktion findet vom

 10. bis zum 12. Mai 2019 statt.

 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2017

in 440 Gärten

5 häufigsten Arten 2017

Beobachtungen

2018

in 350 Gärten

5 häufigsten

Arten 2018

 

Alzey-Worms

 

3110 Vögel

in 82 Gärten

1. Haussperling

2. Feldsperling

3. Kohlmeise

4. Amsel

5. Blaumeise

 

1832 Vögel

in 63 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Rabenkrähe

5. Blaumeise

 

Bad Kreuznach

 

4326 Vögel

in 112 Gärten

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Mehlschwalbe

 

2359 Vögel

in 73 Gärten

1. Haussperling

2. Mehlschwalbe

3. Amsel

4. Kohlmeise

5. Elster

 

Mainz-Bingen

 

3183 Vögel

in 106 Gärten

 

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Blaumeise

5. Star

 

2624 Vögel

in 96 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Blaumeise

 

Mainz (Stadt)

 

2002 Vögel

in 89 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Ringeltaube

5. Elster

 

2226 Vögel

in 91 Gärten

1. Rabenkrähe

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Haussperling

5. Ringeltaube

 

 

Worms

 

1225 Vögel

in 51 Gärten

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Haussperling

4. Blaumeise

5. Grünfink

 

911 Vögel

in 30 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Star

 

detaillierte Ergebnisse finden Sie hier auf den Seiten des NABU-Bundesverbandes


Usutu-Virus: Wo bleibt das große Amselsterben? (Artikel von 2012)

Bundesweit blieb die Amselpopulation stabil. Doch gerade im Grenzgebiet von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Rückgängen von teilweise bis zu 45 Prozent im Vergleich zu 2011. In Worms wurden beispielsweise ein Drittel weniger Amseln in den Gärten beobachtet, wohingegen im Landkreis Mainz-Bingen sogar eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel sind natürlich nicht vergleichbar mit einem wissenschaftlichen Monitoring bei dem auch Vogelberingungen und ggf. genetische Auswertungen in das Ergebnis mit einfließen. Da das Usutu-Virus noch nicht lange in Deutschland auftritt, laufen momentan lediglich Planungen für ein solches Monitoring-Projekt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse könnten für das weitere Vorgehen und ein Verständnis für die Abläufe der Epidemie von großer Bedeutung sein.

mehr Informationen zu den Auswirkungen von Usutu unter www.nabu.de 

Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus
Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus