Die Stunde der Gartenvögel

in Rheinhessen und dem Naheland

Rekord: 28 972 Vögel in 1118 Gärten im Jahr 2020 beobachtet

Amsel in Wörrstadt | Foto: Stefan Jung, 2019
Amsel in Wörrstadt | Foto: Stefan Jung, 2019

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt - um genau zu sagen 1677 TeilnehmerInnen! In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Dabei wurden in Rheinhessen und im Naheland auch dank der doppelten Teilnehmerzahl knapp 14000 Vögel mehr gemeldet als im Vorjahr!

 

Die nächste Aktion findet vom

 14. bis zum 16. Mai 2021 statt.

 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2019

in 507 Gärten

5 häufigsten Arten 2019

Beobachtungen

2020

in 1118 Gärten

5 häufigsten

Arten 2020

 

Alzey-Worms

 

2950 Vögel

in 91 Gärten

von 132 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Rabenkrähe

5. Blaumeise

 

6055 Vögel

in 211 Gärten

von 313 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Elster

 

Bad Kreuznach

 

3929 Vögel

in 114 Gärten

von 162 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Mehlschwalbe

3. Amsel

4. Kohlmeise

5. Elster

 

7256 Vögel

in 253 Gärten

von 393 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Elster

5. Mehlschwalbe

 

Mainz-Bingen

 

4009 Vögel

in 149 Gärten

von 211 Teilnehmern

 

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Blaumeise

 

8831 Vögel

in 345 Gärten

von 510 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Star

5. Elster

 

Mainz (Stadt)

 

2668 Vögel

in 112 Gärten

von 254 Teilnehmern

1. Rabenkrähe

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Haussperling

5. Ringeltaube

 

5186 Vögel

in 238 Gärten

von 358 Teilnehmern

1. Kohlmeise

2. Amsel

3. Ringeltaube

4. Haussperling

5. Mauersegler

 

 

Worms

 

1144 Vögel

in 41 Gärten

von 65 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Star

 

1663 Vögel

in 71 Gärten

von 103 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Mauersegler

 

detaillierte Ergebnisse finden Sie hier auf den Seiten des NABU-Bundesverbandes


Usutu-Virus: Wo bleibt das große Amselsterben? (Artikel von 2012)

Bundesweit blieb die Amselpopulation stabil. Doch gerade im Grenzgebiet von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Rückgängen von teilweise bis zu 45 Prozent im Vergleich zu 2011. In Worms wurden beispielsweise ein Drittel weniger Amseln in den Gärten beobachtet, wohingegen im Landkreis Mainz-Bingen sogar eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel sind natürlich nicht vergleichbar mit einem wissenschaftlichen Monitoring bei dem auch Vogelberingungen und ggf. genetische Auswertungen in das Ergebnis mit einfließen. Da das Usutu-Virus noch nicht lange in Deutschland auftritt, laufen momentan lediglich Planungen für ein solches Monitoring-Projekt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse könnten für das weitere Vorgehen und ein Verständnis für die Abläufe der Epidemie von großer Bedeutung sein.

mehr Informationen zu den Auswirkungen von Usutu unter www.nabu.de 

Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus
Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus