Die Stunde der Gartenvögel

in Rheinhessen und dem Naheland

14700 Vögel in 507 Gärten im Jahr 2019 beobachtet

Amsel in Wörrstadt | Foto: Stefan Jung, 2019
Amsel in Wörrstadt | Foto: Stefan Jung, 2019

Auch in unserer Region haben sich wieder hunderte Menschen an der jährlichen bundesweiten Mitmachaktion des NABU beteiligt - um genau zu sagen 824 TeilnehmerInnen! In der unten stehenden Tabelle können Sie die häufigsten Vogelarten in den einzelnen Landkreisen bzw. Städten sehen. Dabei wurden in Rheinhessen und im Naheland auch dank steigender Teilnehmerzahl knapp 4700 Vögel mehr gemeldet als im Vorjahr.

 

Die nächste Aktion findet vom

 7. bis zum 10. Mai 2020 statt.

 

Landkreis/

Stadt

Beobachtungen 2018

in 350 Gärten

5 häufigsten Arten 2018

Beobachtungen

2019

in 507 Gärten

5 häufigsten

Arten 2019

 

Alzey-Worms

 

1832 Vögel

in 63 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Rabenkrähe

5. Blaumeise

 

2950 Vögel

in 91 Gärten

von 132 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Star

4. Amsel

5. Blaumeise

 

Bad Kreuznach

 

2359 Vögel

in 73 Gärten

1. Haussperling

2. Mehlschwalbe

3. Amsel

4. Kohlmeise

5. Elster

 

3929 Vögel

in 114 Gärten

von 162 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Star

4. Blaumeise

5. Amsel

 

Mainz-Bingen

 

2624 Vögel

in 96 Gärten

 

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Star

5. Blaumeise

 

4009 Vögel

in 149 Gärten

von 211 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Star

5. Blaumeise

 

Mainz (Stadt)

 

2226 Vögel

in 91 Gärten

1. Rabenkrähe

2. Kohlmeise

3. Amsel

4. Haussperling

5. Ringeltaube

 

2668 Vögel

in 112 Gärten

von 254 Teilnehmern

1. Kohlmeise

2. Haussperling

3. Elster

4. Blaumeise

5. Amsel

 

 

Worms

 

911 Vögel

in 30 Gärten

1. Haussperling

2. Amsel

3. Kohlmeise

4. Blaumeise

5. Star

 

1144 Vögel

in 41 Gärten

von 65 Teilnehmern

1. Haussperling

2. Mauersegler

3. Kohlmeise

4. Ringeltaube

5. Star

 

detaillierte Ergebnisse finden Sie hier auf den Seiten des NABU-Bundesverbandes


Usutu-Virus: Wo bleibt das große Amselsterben? (Artikel von 2012)

Bundesweit blieb die Amselpopulation stabil. Doch gerade im Grenzgebiet von Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kam es zu Rückgängen von teilweise bis zu 45 Prozent im Vergleich zu 2011. In Worms wurden beispielsweise ein Drittel weniger Amseln in den Gärten beobachtet, wohingegen im Landkreis Mainz-Bingen sogar eine leichte Zunahme zu verzeichnen ist.

Die Ergebnisse der Stunde der Gartenvögel sind natürlich nicht vergleichbar mit einem wissenschaftlichen Monitoring bei dem auch Vogelberingungen und ggf. genetische Auswertungen in das Ergebnis mit einfließen. Da das Usutu-Virus noch nicht lange in Deutschland auftritt, laufen momentan lediglich Planungen für ein solches Monitoring-Projekt. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse könnten für das weitere Vorgehen und ein Verständnis für die Abläufe der Epidemie von großer Bedeutung sein.

mehr Informationen zu den Auswirkungen von Usutu unter www.nabu.de 

Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus
Die Amsel leidet am stärksten unter dem Usutu-Virus