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Ein Heim für Tiere.
 
Haussperling: Delpho Sozialer Wohnungsbau im Garten
Oft herrscht schlichtweg Wohnungsnot:
Kohlmeise und Kleiber verlieren ihren natürlichen Nistplatz, wenn ältere Bäume mit Höhlen der Säge zum Opfer fallen. Wird bei der Renovierung des Hauses jede Nische verschlossen, bleibt dem Spatz kein Platz und auch Hausrotschwanz und Bachstelze machen sich rar.
 
Nistkasten   Wildbienen
Sicher wissen Sie, dass Nistkästen die meist fehlenden natürlichen Baumhöhlen ersetzen. Nistkästen werden von Vögeln wie dem Star gerne angenommen, wobei je nach Vogelart unterschiedliche Formen bevorzugt werden. Auch Fledermäuse mieten sich zeitweise ein. Schmetterlinge wie der Zitronenfalter nutzen Vogelnistkästen als Winterquartier. Von den über 500 Wildbienen-Arten in Deutschland ist ein großer Teil vom Aussterben bedroht - es fehlt an Nistplätzen und Nahrung. Vor allem Arten, die in natürlichen Steilwänden und Totholz nisten, sind gefährdet. Mit einfachen Mitteln kann man den für uns völlig harmlosen Tieren helfen: Nahrung liefert ein blumenbunter Naturgarten. Gelegenheit zum Nestbau bieten Steilwände aus Lehm. Auch künstliche Nisthilfen, die man leicht selbst bauen kann, können angeboten werden.
 
Trockenmauer   Holzhaufen
Trockenmauern in sonniger Lage haben viele Liebhaber. Wollbienen und andere Wildbienenarten nutzen die Mauerritzen als Nistplatz. Reptilien wie die Zauneidechse finden hier einen Platz für ausgiebige Sonnenbäder und Deckung vor Feinden. Durch Bepflanzung der Ritzen mit bunten Polsterstauden wird das Biotop zur Augenweide. Ein Haufen aus verrottendem Holz in einer schattigen Gartenecke bietet vielen Tierarten Zuflucht. Nachtarbeiter wie Igel und Erdkröte verschlafen in diesem Versteck den Tag. Der Zaunkönig baut in den Zwischenräumen sein gut getarntes Nest. Blindschleichen bringen hier ihre Jungen zur Welt und finden reichlich Jagdbeute und Schutz vor Feinden.
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