Unsere heimischen Fledermäuse sind nachtaktive Tiere. Zum Schlafen ziehen sie sich in Höhlen, Felsspalten, Baumhöhlen oder von Menschen gemachte Unterschlüpfe zurück. Überall da, wo Menschen bauten, boten sich auch neue Versteck-
möglichkeiten für Fledermäuse: Häuser, Kirchen, Türme, Bergwerkstollen, Bunker und unterirdische Kanäle konnten Fledermäuse entsprechend ihren Bedürfnissen mitbenutzen. Sie besiedeln bevorzugt dunkle Dachböden, übertagen zwischen Wand und Fensterläden oder hinter Kunststoffverkleidungen moderner Betonbauten. Das Vorstellungsbild vieler Menschen von Fledermäusen, die auf Dachböden frei in großen Trauben hängen, ist gar nicht typisch für die Mehrzahl der gebäudequartierbeziehenden Arten. Die Mehrzahl unserer Fledermausarten lebt dagegen äußerst versteckt in spaltenartigen Hohlräumen in und an Gebäuden und fällt oft nur durch das Fallenlassen ihrer Kotkrümel auf.






